Gedenken an den Justizreformer Christian Broda
Bereits in seiner Jugend engagierte sich Broda in der sozialistischen Bewegung. 1947 beendete er sein Jusstudium. 1960 wurde er Justizminister. Jarolim lobte Broda als eine zentralen Persönlichkeit in der Entwicklung der österreichischen Justiz, die Humanismus und Vernunft in die Justiz gebracht hat."
Broda brachte „große Familienrechtsreform“
Christian Broda, der in der Ära Kreisky das Justizressort leitete, war maßgeblich an der Reform des Familienrechts beteiligt. Er war für die Einführung der Gleichstellung von unehelichen Kindern mit ehelichen, die Gleichstellung von Mann und Frau und das Scheidungsrecht verantwortlich. Weggefährte Keller dazu: "Diese Reformen waren gesellschaftsverändernd und sind über die damaligen Verhältnisse hinausgegangen."
WEB-TIPPs:
Die Ära Bruno Kreisky auf www.rotbewegt.at
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