01.02.2012 [13:30]

Gedenken an den Justizreformer Christian Broda

Anlässlich des 25-jährigen Todestages des großen österreichischen Rechtsreformer Christian Broda würdigten der SPÖ-Justizsprecher Hannes Jarolim und der ehemalige Weggefährte, Abgeordnete und Zentralsekretär Heinrich Keller Brodas Leben.

Bereits in seiner Jugend engagierte sich Broda in der sozialistischen Bewegung. 1947 beendete er sein Jusstudium. 1960 wurde er Justizminister. Jarolim lobte Broda als eine zentralen Persönlichkeit in der Entwicklung der österreichischen Justiz, die Humanismus und Vernunft in die Justiz gebracht hat."

Broda brachte „große Familienrechtsreform“

Christian Broda, der in der Ära Kreisky das Justizressort leitete, war maßgeblich an der Reform des Familienrechts beteiligt. Er war für die Einführung der Gleichstellung von unehelichen Kindern mit ehelichen, die Gleichstellung von Mann und Frau und das Scheidungsrecht verantwortlich. Weggefährte Keller dazu: "Diese Reformen waren gesellschaftsverändernd und sind über die damaligen Verhältnisse hinausgegangen."

 

WEB-TIPPs:

Christian Broda auf www.rotbewegt.at

 

Die Ära Bruno Kreisky auf www.rotbewegt.at