Gesündere Schulbuffets für unsere Kinder
Viele junge Menschen essen tagsüber in Schulbuffets – um ihre Ernährungssituation zu verbessern, ist es wichtig, genau dort anzusetzen. Acht von zehn Schulen haben ein Buffet, 456.000 Kinder und Jugendliche können österreichweit in den Schulbuffets erreicht werden.
Um die im Vorjahr erarbeitete „Leitlinie Schulbuffet“ – das sind wissenschaftlich fundierte Mindeststandards für Schulbuffets – in die Praxis umzusetzen, haben Minister Stöger und die Agentur für Ernährungssicherheit die Initiative „Unser Schulbuffet“ gestartet, deren Herzstück die Entsendung von mobilen Beratern in die Schulen ist. Bis 2013 unterstützen diese auf Wunsch vor Ort bei der Umstellung auf ein gesünderes Angebot, z.B. bei der Sortimentsänderung auf weniger zuckerhaltige Getränke oder dem stärkeren Bewerben von gesunden Lebensmitteln. "Einmal Äpfel zu verteilen ist nicht genug, wichtig ist ein nachhaltiges Programm", unterstreicht der Minister und erinnert an den Nationalen Aktionsplan Ernährung, in dessen Rahmen die Leitlinie Schulbuffet entwickelt wurde.
Homepage, Hotline und Handbuch für Buffetbetreiber
"Wenn wir vermeiden wollen, dass die heute Jugendlichen im Alter chronisch krank werden, müssen wir schon jetzt ansetzen. Wir haben dafür erstmals zehn Millionen Euro für Prävention im Ernährungsbereich zur Verfügung", erklärt der Gesundheitsminister.
Neben der Beratung vor Ort steht auch ein Handbuch mit geeigneten Rezepten zur Verfügung. Da Jugendliche das Angebot positiv wahrnehmen sollen, wird bei der Initiative auch auf eine jugendgerechte Sprache geachtet. Um das Engagement der Betreiber sichtbar zu machen, gibt es "Ich mach mit"-Pickerl für gesunde Buffets und "Ich bin ausgezeichnet"-Pickerl sowie eine Urkunde für bereits etablierte Betreiber.
Web-Tipp:
|







