BürgerInnendialog,

BürgerInnendialog: Arbeit und Soziales

Am 15. Juli lud die SPÖ zum BürgerInnendialog zum Thema Arbeit mit Bundesminister Rudolf Hundstorfer nach Bischofshofen. Rund 150 Menschen folgten der Einladung zum Dialog, an dem unter anderen auch der geschäftsführende Landesparteivorsitzende
Walter Steidl teilnahm.

"Der Generationenkonflikt ist ganz klar vermeidbar, wenn jede Generation ihre Hausaufgaben macht", so die
Prämisse des Ministers, der in seinem Statement ausführte: "Für junge Menschen gilt es, einen guten Start ins Berufsleben sicherzustellen, für ältere Menschen, länger gesund im Erwerbsleben zu bleiben und damit Frühpensionen einzudämmen. Das ist unser Ziel und dafür arbeiten wir."

Themen wie Generationenkonflikt, Pensionen, Pflege, Jugendbeschäftigung, Beschäftigung von älteren Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmern brannten den Gästen unter den Fingernägeln. In der zweistündigen, intensiven Diskussion und konstruktivem
Gedankenaustausch kristallisierten sich aber vor allem die Themen "Arbeit, von der man leben kann" und "Pflege" heraus. In diesem Zusammenhang wurde gefordert, den Mindestlohn anzuheben, auch die Frage nach der Möglichkeit einer Pflegeversicherung wurde von den Diskutanten in den Raum gestellt.

Was die Pflege betrifft, so stellte Hundstorfer dar, dass der Pflegefonds bis 2016 verlängert werden konnte. Mit den Mitteln des
Pflegefonds sollen Kostensteigerungen der Länder und Gemeinden für den Ausbau von Pflegedienstleistungen abgedeckt werden. 2015 und 2016 werden den Ländern und Gemeinden insgesamt weitere 650 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Einer Pflegeversicherung erteilte Hundstorfer eine Absage und sprach sich dafür aus, dass das System steuerfinanziert bleibt.


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