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Wohnbau fördern und Konsumentenrechte stärken

"Besonders in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist es wichtig, in den geförderten Wohnbau zu investieren und die Konsumentenrechte im privaten Wohnsektor zu stärken", sagte Bundeskanzler Werner Faymann beim Besuch einer geförderten Wohnhausanlage in St. Pölten. Gerade der geförderte Wohnbau ist ein Korrektiv zu den steigenden Privatwohnungsmieten.

 

Die Bundesregierung hat mit dem bereits beschlossenen Konjunkturpaket eine wichtige Grundlage gelegt, um den Motor der Bauwirtschaft für die nächsten Jahre zu stärken. Mit der Erhöhung der Mittel können in den nächsten Jahren 14.000 zusätzliche Wohnungen gebaut werden – davon rund 2.360 Wohnungen in Niederösterreich. "Gerade im Wohnbau werden viele kleine und mittlere Betriebe gestärkt", sagte der Bundeskanzler. Das nützt dem Land und den Familien.

Forderung nach der Wiedereinführung der Zweckbindung

Eine weitere Forderung neben der Stärkung der Konsumentenrechte und einem faireren Mietrecht, ist die Wiedereinführung der Zweckbindung für die Wohnbauförderung. "Nur so kann sichergestellt werden, dass die Wohnbauförderungsmittel auch tatsächlich im Wohnbau ankommen", betonte Faymann. Im Mietrecht sollen Zu- und Abschläge für den Mieter künftig besser kontrollierbar werden.

Auch der Vorsitzende der SPÖ Niederösterreich und Bürgermeister von St. Pölten, Matthias Stadler, unterstützt die Forderungen: "Wohnen muss für die Menschen leistbar sein und darf nicht zur sozialen Frage werden."