Hat Fekter den Verkauf gemeinnütziger Wohnungen zum Spottpreis zugelassen?

Der Österreichische Integrationsfonds, kurz ÖIF, hat im Dezember 2008 167 gemeinnützige Wohnungen in Wien an einen privaten Immobilieninvestor verkauft, der zuvor für die Verwaltung der Wohnungen zuständig war.

Oberste Verantwortung auf Verkäuferseite trug ÖVP-Innenministerin Maria Fekter. Die Wohnungen wechselten für insgesamt 1.185.000 Euro die Besitzer – und das ohne Ausschreibung. Das macht im Schnitt nur knapp über 7.000 Euro pro Wohnung und bedeutet, dass die Wohnungen 2008 auch billiger verkauft wurden als sie zuvor vom ÖIF erworben worden waren.

Das ist bereits der zweite Skandal unter Maria Fekter (ÖVP) mit Immobilien des Bundes – erinnert sei an die Veräußerung des Mölker-Bastei-Grundstücks zum Schleuderpreis.

Mehr Informationen auf orf.at.