Die SPÖ-Jugendorganisationen starten in den Wahlkampf

Mit Katharina Kucharowits als Jugendspitzenkandidatin präsentierten die Jugendorganisationen im Wiener Volksgarten die Kampagne „Junge wählen ROT“.

Zu den Gästen zählten Bundeskanzler Werner Faymann, SPÖ-Bundesgeschäftsführer und Wahlkampfleiter Norbert Darabos sowie SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas und der bekannte TV-Physiker Werner Gruber von der Initiative für Bundeskanzler Werner Faymann.

Für Katharina Kucharowits ist vor allem Wohnen für Jugendliche ein zentraler Schwerpunkt ihres politischen Engagements. "Wohnen ist ein Grundrecht und muss für alle leistbar sein.“ Doch dabei endet Jugendpolitik bei weitem nicht. „ Fairness bedeutet einen Mindestlohn von 1500 Euro und ein Ende unbezahlter Praktika. Vereinbarkeit von Beruf und Familie muss für alle Realität werden, egal ob Frau oder Mann."

Besonders erfreut zeigte sich Kucharowits darüber, dass es dieses Jahr zum ersten Mal gelungen ist, eine gemeinsame Jugendkampagne aller SPÖ-Jugendorganisationen auszurichten und dass viele junge Leute auf den KandidatInnenlisten für die Nationalratswahl auf aussichtsreichen Plätzen vertreten sind.

"Jetzt entscheiden wir, Junge wählen Rot! Geben wir Vollgas und stehen wir für unsere Themen ein, damit wir am 29. September einen fulminanten Wahlerfolg für die SPÖ feiern können," appellierte Kucharowits an den Kreis der begeisterten WahlkämpferInnen, die sich gemeinsam auf die letzten 30 intensiven Tage des Wahlkampfes vorbereiteten.

Stellvertretend für die JugendkandidatInnen aus den Bundesländern stellten die drei Wiener SpitzenkandidatInnen der Jugendorganisationen ihre online & offline Aktivitäten während des NR-Wahlkampfes vor. Genau wie die SJ-Wien und ihre Spitzenkandidatin Marina Hanke, die unter dem Motto "Geht ned, gibt's ned" durch die Bezirke tourt, schwört auch die JG-Wien mit ihrem Spitzenkandidaten Marcus Gremel auf direkte Gespräche mit den Jugendlichen. Die FSG-Jugend Wien mit ihrem Spitzenkandidaten Christoph Peschek wiederum verteilt und informiert hauptsächlich vor Wiener Berufschulen.

Bundeskanzler Werner Faymann danke den Jugendorganisationen für ihr Engagment: "In so vielen Ländern werden die Sozialsysteme zerstört, in so vielen Ländern steigt die Arbeitslosigkeit während die Leute immer länger arbeiten. Das nennen wir in Österreich schwarz-blaue Politik und die brauchen wir nicht. Wir haben in den letzten Jahren dank der sozialdemokratisch geführten Regierung einen anderen Weg eingeschlagen. Die stärkste Kraft gegen Schwarz-Blau sind wir. Wir machen keine Politik auf dem Rücken der ArbeitnehmerInnen, sondern mit der Kraft der ArbeitnehmerInnen. Deshalb ist es auch so wichtig, dass wir die nächsten dreißig Tage nutzen, um die Menschen von unserer Politik zu überzeugen."

Die Präsidentin der YES (Young European Socialists), Kaisa Penny, richtete eine Videobotschaft an die SPÖ-Jugend, in der sie den Jugendorganisationen ihre Unterstützung aussprach und die besten Wünsche für die Wahl übermittelte. Und auch Werner Gruber ließ es sich nicht nehmen, der Jugend eine Botschaft zu übermitteln: "Die SPÖ zu wählen hat nichts mit jung sein zu tun, sondern damit, vernünftig zu sein." Musikalisch wurde der Jugendwahlauftakt von der Hip-Hop Band "Royal Kombo" begleitet.

Neben der Vorstellung der Kampagne und der zahlreichen JugendkandidatInnen wurde auch das Facebook-Gewinnspiel "Meine Bundesregierung" als Teil der Onlinekampagne präsentiert. Das Spiel ist auf Facebook unter http://goo.gl/7nA4H3 abrufbar. Zu gewinnen gibt es unter anderem Eintritte in diverse Klubs oder auch einen Tag im Bundeskanzleramt.