Neue Mittelschule, Schule, Bildung

Alle Hauptschulstandorte Burgenlands sind jetzt Neue Mittelschulen

Als erstes Bundesland Österreichs hat das Burgenland den Vollausbau in Sachen Neue Mittelschule erreicht: Alle 41 ehemaligen Hauptschulstandorte werden auf die Neue Mittelschule umgestellt. In ganz Österreich gibt es in diesem Schuljahr schon 946 Neue Mittelschulen.

Gelungener Schulstart in Ostösterreich: Mit dem neuen Schuljahr wurden sämtliche Hauptschulstandorte des Burgenlands zu Neuen Mittelschulen (NMS) aufgewertet. Bildungsministerin Claudia Schmied dazu: „Ich freue mich, dass aus dem Schulversuch nun flächendeckend eine neue Schulart geworden ist. Das Burgenland setzt damit bildungspolitisch einen neuen Maßstab“, sagte Schmied bei ihrem Besuch der Neuen Mittelschule Oberwart. Die Bildungsministerin betonte auch, dass die Neue Mittelschule ein Zwischenschritt auf dem Weg zur gemeinsamen Schule ist. „Die nächste Etappe muss die ganztägige gemeinsame Schule sein“, machte Schmied klar.

Landeshauptmann Hans Niessl: Burgenland als Vorreiter

Auch der burgenländische Landeshauptmann Hans Niessl freut sich darüber, dass das Burgenland als erstes Bundesland den flächendeckenden Ausbau in Sachen Neue Mittelschule erreicht hat. „Das Burgenland ist erneut Spitzenreiter und Vorreiter für ganz Österreich“, sagte Niessl.

Leistungsorientierte Lehr- und Lernkultur

Österreichweit gibt es in diesem Schuljahr bereits 946 NMS-Standorte – und damit eine neue, leistungsorientierte Lehr- und Lernkultur, bei der Chancengerechtigkeit und die Förderungen aller Talente groß geschrieben werden. Wie erfolgreich die Neue Mittelschule ist, zeigt sich auch daran, dass immer mehr NMS-Absolventinnen und NMS-Absolventen die AHS/BHS-Berechtigung erreichen. Über 59 Prozent der NMS-Absolventen schafften heuer die Berechtigung für den Besuch einer Höheren Schule – das sind im Vergleich zum letzten Jahrgang der betroffenen Standorte (Hauptschule) um 11,4 Prozentpunkte mehr.

WEB-TIPP:

Weitere Informationen und alle NMS-Standorte  auf einen Blick gibt es auf der Homepage des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur