TV-Duell: Souveräner Auftritt des Kanzlers – Skurrile Performance des Kanada-Milliardärs

Die TV-Konfrontation zwischen Kanzler Werner Faymann und Frank Stronach verdeutlichte einmal mehr: Der Kanzler hat klare Konzepte für die Zukunft und macht Politik für ArbeitnehmerInnen. Stronach macht gewerkschaftsfeindliche Aussagen und Überschriften ohne Inhalt.

Faymann machte klar: „Gewerkschaften und Betriebsräte haben viel geschafft durch Verhandlungen, durch Respekt, auf Augenhöhe und durch Gemeinsamkeit.“ Der Bundeskanzler verteidigte auch die vielen freiwilligen Funktionäre in Vereinen und Organisationen, die von Stronach angegriffen wurden: „Es kann nicht nur das Gold etwas zählen, sondern Einsatz und Engagement muss etwas wert sein.“ Auch zu dem von Stronach ins Spiel gebrachten Thema Todesstrafe fand der Kanzler unmissverständliche Worte: „Dass das bei einem Spitzenkandidaten eine Rolle spielt, ist ein trauriger Höhepunkt. Die Todesstrafe braucht in Österreich niemand. Österreicherinnen und Österreicher wollen Todesstrafe nicht, die Europäer wollen sie nicht.“

„Österreich braucht Stabilität, keine Stronach-Experimente“

"Während Bundeskanzler Werner Faymann die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vertritt und um jeden Arbeitsplatz kämpft, vertritt der Milliardär aus Kanada nur seine eigenen Interessen und kämpft gegen die gesetzliche Interessensvertretung und die hart arbeitenden Menschen", sagte SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos zur ORF-TV-Konfrontation.

Einmal mehr bot Stronach eine "skurrile Performance". Demgegenüber hat "ein souveräner Bundeskanzler verdeutlicht, dass das Land Stabilität und Verlässlichkeit braucht – und sicher keine Experimente a la Stronach", resümierte Darabos.

Klarer Vorsprung bei Online-Votings

Auf "oe24.at", dem Onlineportal der Tageszeitung "Österreich", ging der Bundeskanzler bei 85 Prozent der Leserinnen und Leser als Sieger aus der Wahlkonfrontation hervor. Ein ähnliches Bild auf "heute.at", wo der Kanzler ebenfalls klar überlegen ist.