„Politikverdrossenheit gibt es nicht – nur Unmut!“

Mit der SPÖ wird es keinen 12-Stunden-Tag, kein vorzeitiges Anheben des Pensionsalters für Frauen und keine Koalition mit der FPÖ geben, machte Katharina Kucharowits, 5. auf der SPÖ-Bundesliste, bei der Veranstaltung der Bundesjugendvertretung „29913“ klar.

Rund 270 ErstwählerInnen kamen auf Einladung von Nationalratspräsidentin  Barbara Prammer, welche nicht anwesend sein konnte, und der Bundesjugendvertretung ins Hohe Haus, um mit  VertreterInnen aller bundesweit bei den Nationalratswahlen kandidierenden Parteien über ihre Anliegen zu diskutieren. Die neun Parteien stellten sich den Fragen der Jugendlichen zu den Themen Bildung, Arbeitsmarkt, Pensionen, Diskriminierung, Europa und Umwelt

Klare Ansage

Katharina Kucharowits, SPÖ-Kandidatin und Vorsitzende der Jungen Generation, machte dabei klar, dass die SPÖ jene Partei ist, die sich für ein soziales Österreich und ein soziales Europa einsetzt. „Mit uns wird es kein frühzeitiges Anheben des Frauenpensionsalters, keinen 12-Stunden-Arbeitstag und keine Koalition mit der FPÖ geben! Wir setzen uns für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie für echte Mitbestimmung und Gleichstellung aller Menschen ein“, sagte Kucharowits.
Die Forderungen nach der Direktwahl der Landes- und BundesschülerInnenvertretung sowie einem enttabuisierten Aufklärungsunterricht in den Schulen war den Teilnehmenden besonders wichtig. Kucharowits klare Ansage, dass Diskriminierung keinen Platz in Österreich hat, wurde von den TeilnehmerInnen mit Applaus begrüßt.

Bundesjugendvertretung ernstnehmen

„Ich denke, dass die Bundesjugendvertretung mit diesem Projekt ganz klar dem Vorurteil der Politikverdrossenheit getrotzt hat. Die BJV ist eine der wichtigsten Institutionen Österreichs, wenn es um Jugendmitbestimmung geht – es wird Zeit, dass sie verstärkt gehört wird“, sagte Kucharowits, nachdem sie die Forderungen der Bundesjugendvertretung entgegen genommen hatte. „Es muss klar gesagt werden, dass es keine Politikverdrossenheit gibt, es gibt einen Unmut bei den Jugendlichen, der ernst genommen werden muss“, stellte Kucharowits klar.