Neue SPÖ-Kampagne: „Gemeinsam für Österreich“

SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos präsentierte die letzte Plakatwelle der SPÖ „Gemeinsam für Österreich“. Kritik gab es für die rückwärtsgewandte Bildungspolitik der ÖVP.

„Bundeskanzler Werner Faymann hat der Politik der letzten Jahre seinen Stempel aufgedrückt. Faymann steht für eine Politik der sozialen Gerechtigkeit, für gute Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik“, unterstrich Darabos bei der Präsentation der neuen Plakate. Die hervorragenden Arbeitsmarkt- und Wirtschaftsdaten bestätigen die erfolgreiche Arbeit der Regierung unter Faymann: „Entgegen der ÖVP-Behauptungen ist Österreich ein attraktiver Wirtschaftsstandort“, stellte Darabos klar. Diesen Weg will die SPÖ gemeinsam mit den Österreicherinnen und Österreichern weitergehen. „Eine Stimme für Faymann heißt: Vorrang für Jobs, sichere Pensionen und beste Bildung und Ausbildung“, unterstrich Darabos.

Spindelegger ist „Vizekanzler gegen Österreich“

Die SPÖ will die Kinderbetreuungs-und Ganztagsschulplätze massiv ausbauen. „Wir wollen, dass die Menschen echte Wahlfreiheit haben und die Möglichkeit, Beruf und Familie zu vereinbaren. Deswegen sind wir für eine Verdoppelung der Mittel für den Ausbau der Ganztagsschulen von 160 auf 320 Mio. Euro“, sagte Darabos.  Anstatt in Sachen Bildungspolitik auf der Bremse zu stehen, soll VP-Chef Spindelegger lieber Anleihen aus dem Wahlprogramm der bayrischen CSU nehmen, so der Rat des SPÖ-Bundesgeschäftsführers: „Die CSU tritt darin für ein Ganztagsangebot für alle Schüler bis 14 Jahren ein. Die CSU gilt als konservativ. Was ist dann die ÖVP?“ Die rückwärtsgewandte Bildungspolitik der ÖVP lässt für Darabos  nur einen Schluss zu: „Spindelegger ist ein Vizekanzler gegen Österreich.“

Keine schwarz-blauen Experimente mit Stronach

Die ÖVP redet den Wirtschaftsstandort und die Fortschritte in der Bildungspolitik schlecht, die SPÖ setzt auf Inhalte: „Wir werden weiter die Interessen der Arbeitnehmer, der Pensionisten und der Jugend vertreten“, unterstrich Darabos. Allein das beschlossene Wohnbaupaket bringt 60.000 neue Arbeitsplätze und leistbaren Wohnraum. Die  Wirtschaftskrise ist immer noch nicht ganz ausgestanden, warnte Darabos „Wir brauchen auch weiterhin diese Stabilität und Kontinuität für Österreich“, sagte Darabos und warnte vor schwarz-blauen Experimenten unter Beteiligung von Stronach. „Wir müssen dafür sorgen, dass die Sozialdemokratie so stark ist, dass eine Regierungsbildung ohne sie nicht möglich ist“, forderte Darabos.