12-Stunden-Tag, Faymann, ÖVP, SPÖ,

ATV-„Kanzlerduell“: Souveräner Bundeskanzler überzeugte bei Bildung, Arbeit, EU-Themen

Auch in der ATV-Konfrontation mit VP-Obmann Spindelegger hat Bundeskanzler Werner Faymann mit den richtigen Zukunftskonzepten überzeugt. Besonders deutlich wurde das beim Thema Bildung, wo Spindelgger einen „Weil’s immer schon so war“-Kurs fährt.  

„Allein schon beim Thema Bildung hat Bundeskanzler Werner Faymann mit seinen Vorschlägen zum Ausbau der Ganztagsschule und der Kinderbetreuungsplätze überzeugt, während VP-Obmann Spindelegger mit seinem ‚Weil’s immer schon so war‘-Kurs meilenweit von der Lebensrealität der Familien und den Bedürfnissen einer modernen Bildungspolitik entfernt ist“, erklärte SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos im Anschluss an die ATV-Diskussion. „Spindelegger und die ÖVP können oder wollen nicht verstehen, dass Wahlfreiheit heißt, dass es bei Ganztagsschulen und Kinderbetreuung auch ein ordentliches Angebot geben muss.“ 
 
Die Arbeitnehmer dürfen nicht die Kosten der Krise tragen
 
Auch beim Thema Europa hat der Bundeskanzler überzeugend argumentiert, worum es geht: Jene, die die Krise verursacht haben, sollen auch die Kosten mittragen und eben nicht die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Die Verlängerung der erhöhten Bankenabgabe, die Regulierung der Finanzmärkte und der Kampf für die Finanztransaktionssteuer stehen im Vordergrund. „Diese Beiträge des Finanzsektors sind notwendig, damit in Europa in Jugendbeschäftigung und in den Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit investiert werden kann“, so Darabos.
 
Kein 12-Stunden-Tag
 
Deutlich gemacht hat Werner Faymann auch, dass es mit der SPÖ keine Eingriffe in Arbeitnehmerrechte, wie von der ÖVP geplant, geben wird. „Was Spindelegger mit ‚Entfesselung‘ meint, ist inzwischen hinlänglich bekannt: 12 Stunden-Arbeitstag bei weniger Lohn, Aushebelung der Kollektivverträge sowie Lockerung des Kündigungsschutzes für ältere Arbeitnehmer. Diese Vorschläge aus der schwarz-blauen Kopiermaschine würden Österreich massiv schaden. Das braucht Österreich genauso wenig wie einen Kanzler Spindelegger“, schloss Darabos.