„Österreich-Tour“ des Kanzlers: Voller Einsatz bis zuletzt

3 Tage, 9 Bundesländer, 1.700 Kilometer und ein Bundeskanzler: Von Donnerstag bis Samstag ist Kanzler Werner Faymann in allen neun Bundesländern Österreichs unterwegs – um für jede Stimme zu kämpfen und Schwarz-Blau zu verhindern.

TAG 1

Als Auftakt der 1.700 Kilometer langen "Österreich-Tour" hat Bundeskanzler Werner Faymann am Donnerstag das Produktionswerk der Firma Liebherr in Nenzing besuchte. Dieser Betrieb hat im Jahr 2012 den Staatspreis für Umwelt und Energietechnologie erhalten. Liebherr hat auch während der Krise – vor allem in Österreich – expandiert. Liebherr hat rund 1.700 Mitarbeiter, 140 Lehrlinge und die Lehrwerkstatt ist Partner des Ausbildungsfonds. Der Betriebsbesuch macht deutlich, dass Beschäftigung ein Kernthema im SPÖ-Wahlkampf ist. "Wir kämpfen um jeden Arbeitsplatz", betonte Bundeskanzler Werner Faymann und damit ist "Österreich besser als alle anderen Länder der EU durch die Krise gekommen und hat heute die geringste Arbeitslosigkeit in Europa. Österreich braucht Stabilität statt Chaos", sagte Faymann, der betonte, dass nur durch die SPÖ Experimente wie Schwarz-Blau-Stronach verhindert werden können.

Die Metallwerke der Firma "Friedrich Deutsch" in Innsbruck waren der zweite Stopp von Bundeskanzler Werner Faymann. Danach folgte ein Betriebsbesuch im technischen Ausbildungszentrum in Mitterberghütten (Salzburg). Jugendbeschäftigung und Arbeit, von der man leben kann – das hat für ihn Priorität, stellte der Bundeskanzler bei seinen Besuchen klar. Österreich ist mit Maßnahmen wie der Ausbildungsgarantie in Sachen Jugendbeschäftigung ein Vorbild in ganz Europa, unterstrich Faymann.

3,3 Millionen Österreicher leisten Freiwilligenarbeit

Am Abend besuchte der Kanzler das "Rote Kreuz" in Villach sowie eine Veranstaltung der Kärntner SPÖ in Klagenfurt. Beim "Roten Kreuz"  hob der Kanzler die wichtige Arbeit der vielen Freiwilligen in Österreich hervor: "Gerade in Zeiten, in denen die Bevölkerung durchschnittlich immer älter wird und auf Pflege daheim angewiesen ist, bin ich froh, dass gut verwendete Steuermittel in Kombination mit freiwilliger Arbeit so effizient der Bevölkerung dienen können.“

In Österreich leisten knapp 46 Prozent der Bevölkerung formelle oder informelle Freiwilligenarbeit, das sind 3,3 Millionen Menschen. Knapp 60.000 freiwillige Mitarbeiter arbeiten beim "Roten Kreuz".

Beim anschließenden Stopp in der SPÖ-Landesorganisation in Klagenfurt wurde der Kanzler von Kärntens SPÖ-Chef, Landeshauptmann Peter Kaiser und den Kärntner Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten herzlich empfangen: "Werner Faymann sagt klar, wofür die SPÖ steht: für gerechte Löhne, die Rechte der Frauen und Chancengerechtigkeit! Ein herzliches Dankeschön dafür", sagte Peter Kaiser.

TAG 2

Am zweiten Tag der "Österreich-Tour" hat Bundeskanzler Werner Faymann gemeinsam mit Verteidigungsminister Gerald Klug der St. Michael-Kaserne und dem Jägerbataillon 18 in der Obersteiermark einen Besuch abgestattet. Der Kanzler betonte hier die bedeutende Rolle des Bundesheeres als Arbeitgeber und Lehrlingsausbildner. Auch die St. Michael Kaserne verfügt über eine eigene Lehrlingsausbildungsstätte, von der sich Kanzler Faymann und Minister Klug persönlich ein Bild machten.

"Die Kaserne ist nicht nur eine Aufwertung für die Region, sondern auch bedeutend für das Land und die Wirtschaft", wies der Kanzler auch auf die Rolle des Bundesheeres als Arbeitgeber und Lehrlingsausbildner hin. Faymann betonte, dass das Bundesheer "einer der größten Arbeitgeber für Lehrlinge im öffentlichen Dienst ist". Das Bundesheer beschäftigt 189 Lehrlinge in 30 unterschiedlichen Lehrberufen. 2014 werden im Rahmen einer Lehrlingsoffensive 90 neue Lehrlinge aufgenommen.

Weiter ging es anschließend nach Oberösterreich. Dort stand der Besuch des Industrieanlagenherstellers Kremsmüller in Steinhaus bei Wels an. Das 1961 gegründete Familienunternehmen hat eine eigene "Schweißakademie" gegründet, die hochspezialisierte Ausbildung bietet. Kanzler Faymann dazu: "Österreich ist dank solcher Betriebe im Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit ein Vorbild in Europa." Faymann betonte außerdem, dass es ihm bei seiner "Österreich-Tour" ein Anliegen ist, noch einmal zu vermitteln, dass der Kampf um jeden Arbeitsplatz Herzstück seiner Arbeit ist. "Mir geht es darum, zu zeigen, wofür mein rotes Herz schlägt – nämlich für Arbeit, von der man leben kann", sagte Kanzler Faymann.

Nächste Station der „Österreich-Tour“ war Niederösterreich – genauer gesagt der Holzwerkstoffhersteller Egger in Unterradlberg. Der Kanzler betonte beim Rundgang durch den Betrieb, dass für die SPÖ der Kampf für sichere Arbeitsplätze im Vordergrund steht, während Schwarz-Blau für Rekordarbeitslosigkeit steht. Daher ist für Faymann klar:  "Wir brauchen in Österreich keine politischen Experimente wie Schwarz-Blau, wo die Arbeitslosenrate explodiert ist."

Freitagabend besuchte Werner Faymann einen wichtigen Standorte für Österreichs Sicherheit. In Nickelsdorf bedankte er sich für den Einsatz der Polizei und versicherte den Beamten seine Unterstützung. „Im Mittelpunkt muss die Beschäftigung stehen und das nicht nur in der Privatwirtschaft, sondern auch im Öffentlichen Dienst.“ Abbau kann es in der Verwaltung und Bürokratie geben, aber nicht bei jenen, die Österreichs Sicherheit garantieren. Durch die Zusammenarbeit mit Bund, Land und den Nachbarländern schafft es die Polizei Nickelsdorf, nicht nur Österreich, sondern auch die ganze EU sicherer zu machen und Verbrechen, die auch international geschehen, aufzuklären. Die Sicherheit Österreichs müsse auch nach der Wahl garantiert werden. „Dies ist nur dann möglich, wenn wir auf Stabilität setzen, und nicht auf irgendwelche Experimente“, warnte der Bundeskanzler.

TAG 3

Am dritten Tag der "Österreich-Tour" fand sich am Morgen Bundeskanzler Werner Faymann gemeinsam mit Sozialminister Rudolf Hundstorfer bei der SPÖ-Wahlabschluss Veranstaltung in Wien Favoriten am Viktor Adler-Markt ein. Dort betonten die SPÖ-Politiker, dass es mit der SPÖ keinen Sozialabbau geben wird und verwiesen auf die SPÖ-Kernthemen Arbeit und Gerechtigkeit. "Wir sind ein Land, das fleißig ist, wir haben die zweithöchste Wochenarbeitszeit Europas. Aber harte Arbeit muss sich lohnen. Die fleißigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer müssen von ihrer Arbeit auch leben können", sagte Bundeskanzler Faymann.

Anschließend besuchte der Bundeskanzler die Berufsfeuerwehr am Hof in Wien und sprach seinen Dank aus. Faymann machte auf das Engagement der Einsatzkräfte aufmerksam, aber nicht nur die Notfälle, sondern auch die alltägliche Arbeit müsse stark anerkannt werden. „Die Politik weiß den öffentlichen Dienst sehr zu schätzen. Eine Privatisierung kommt nicht in Frage, denn es ist die Aufgabe des Staates, mit höchster Qualität, Zuverlässigkeit und Loyalität jenen Menschen zu helfen, die Hilfe brauchen“, betonte der Bundeskanzler.