Pensionen: Erhöhung 2014 um 1,6 Prozent

Alle Pensionen werden im Jahr 2014 – gemäß dem Stabilitätsgesetz 2012 – mit 1,6 Prozent (Inflationsrate minus 0,8 Prozentpunkte) angepasst. Die Ausgleichszulage wird gemäß Gesetz für das Jahr 2014 mit der Inflationsrate, das sind 2,4 Prozent, erhöht.

 Damit ergibt sich für AusgleichszulagenbezieherInnen ein Bruttowert von 857,73 Euro pro Monat. Die Kosten für die Anpassung aller Pensionen (ASVG und Beamte) betragen 657 Millionen Euro, für die Ausgleichszulage sind es 24 Millionen Euro.

Grundsätzlich erklärte Hundstorfer neuerlich beim Gewerkschaftstag der Metaller-Gewerkschaft "pro-ge", dass er bei den Pensionen keinen weiteren Änderungsbedarf sieht. Zunächst solle abgewartet werden, wie sich die bereits eingeleiteten Maßnahmen zur Hacklerregelung, zur Korridorpension und zur Invaliditätspension auswirken: "Man soll nicht sofort wieder schreien Änderung, Änderung, Änderung."

PVÖ-Präsident Karl Blecha erklärte nach Ende der Gesprächsrunde: "Für alle darüber gehenden Forderungen des Seniorenrates wurde zugesichert, weitere Gespräche mit der neuen Regierung zu führen." Blecha nannte insbesondere den Kampf gegen die Altersarmut und Fragen der Pensionsanpassung für Neupensionisten.