HIV, Welt-AIDS-Tag

Welt-Aids-Tag: Solidarität ist gefordert!

Der 1. Dezember, der Welt-Aids-Tag, steht rund um den Globus im Zeichen der Solidarität mit HIV-Infizierten und AIDS-Kranken und ihnen nahestehender Menschen. Gesundheitsminister Alois Stöger betont die Wichtigkeit von Aufklärung und Prävention zur Verhinderung von Neuinfektionen.

Der Welt-Aids-Tag wurde im Jahr 1988 ins Leben gerufen und findet seither immer am 1. Dezember statt. An diesem Tag wird weltweit der an AIDS verstorbenen Menschen gedacht und an AIDS/HIV erinnert. Denn AIDS darf nicht in Vergessenheit geraten – schließlich leiden weltweit rund 35 Millionen Menschen an HIV/AIDS. Minister Stöger betont dazu: „Man darf AIDS keinesfalls unterschätzen, im Gegenteil. Wir müssen die Entwicklung der Neuinfektionen mit dem HI-Virus sehr genau verfolgen“. Schließlich sind eine möglichst frühzeitige Diagnose und eine rasche medizinische Behandlung entscheidend für alle Patientinnen und Patienten.

Der Gesundheitsminister appelliert daher dahingehend, sich bei Verdacht auf HIV-Ansteckung unverzüglich testen zu lassen und sich im Falle eines positiven Ergebnisses sofort in ärztliche Behandlung zu begeben. „Eine rechtzeitige Therapie kann den Krankheitsverlauf wesentlich zum Positiven verändern und den Ausbruch der Krankheit sogar verhindern“, betont Minister Stöger.

Rund drei Millionen Euro für AIDS-Hilfe

Der Gesundheitsminister betont außerdem die wertvolle Arbeit der AIDS-Hilfen, die seitens des Gesundheitsministeriums mit rund drei Millionen Euro pro Jahr gefördert wird.

SoHo: Mehr Aufklärungs- und Präventionsarbeit

Der Welt-Aids-Tag steht auch ganz im Zeichen der Solidarität, wie Peter Traschkowitsch, Bundes- und Wiener Landesvorsitzender der Sozialdemokratischen Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender und Intersexuellen Organisation (SoHo) erklärt: „Wir erklären uns solidarisch mit den Menschen, deren Leben durch HIV und AIDS grundlegend verändert wurde. Und wir gedenken jener Menschen, die den Kampf gegen diese Krankheit verloren haben“.

Neben der Aufgabe, der Ausgrenzung und Diskriminierung Betroffener Einhalt zu gebieten, gilt es auch, die Aufklärungs- und Präventionsarbeit zu verstärken, betont Traschkowitsch. Ganz wichtig ist hier auch das Engagement der AIDS-Hilfen und der vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, denen Traschkowitsch für ihre großartige Arbeit dankt.

Ein Zeichen der Solidarität

Die SPÖ setzt auch heuer wieder ein  Zeichen der Solidarität und hisst am SPÖ-Parteihaus die AIDS-Schleife.