SPÖ-Vorsitzender Werner Faymann: 125 Jahre für solidarisches Miteinander, Gerechtigkeit und Freiheit

"In ihrer 125-jährigen Geschichte war die Sozialdemokratie immer die treibende Kraft, um die soziale Lage der Menschen in unserem Land zu verbessern", erinnern der SPÖ-Vorsitzende und Bundeskanzler Werner Faymann sowie die beiden Bundesgeschäftsführer Laura Rudas und Norbert Darabos.

"Ob der Acht-Stunden-Tag, die Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerrechte allgemein, das Karenzgeld, das einkommensabhängige Kindergeld, die Gratis-Schulbücher, die Mindestsicherung, die Ausbildungsgarantie und vieles mehr: Es war sozialdemokratische Politik, die das für die Menschen in diesem Land erreicht hat", betonten die SPÖ-Bundesgeschäftsführer Laura Rudas und Norbert Darabos.
 
Ebenso wie bereits vor 125 Jahren, so sind auch heute noch die Grundpfeiler sozialdemokratischer Politik ein solidarisches Miteinander, Gerechtigkeit und Freiheit. "Dieses Streben nach sozialer Gerechtigkeit, Demokratie und Solidarität hat immer seine Gültigkeit behalten – seit Victor Adler haben viele Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in der 125-jährigen Geschichte unserer Partei Großes für die Menschen in unserem Land geleistet", erklärte Faymann.
 
Die elementaren Werte dienen der sozialdemokratischen Politik bis heute als Richtschnur
 
Auch wenn sich die politischen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen nicht zuletzt aufgrund des Wirkens der Sozialdemokratie sehr verändert und weiterentwickelt haben – "diese elementaren Werte dienen der sozialdemokratischen Politik bis heute als Richtschnur", sagte Faymann. "Dass die Arbeitslosigkeit in Österreich nach wie vor zu den niedrigsten in Europa zählt, steht in direktem Zusammenhang mit der Schaffung richtiger Rahmenbedingungen durch sozialdemokratische Politik", erklärten Darabos und Rudas und wiesen darauf hin: "Sozialer Frieden und sozialer Ausgleich – sowohl auf nationaler als auch auf internationaler und europäischer Ebene – sind bis heute entscheidende Wegweiser unserer Politik."
 
Absage an rechtspopulistische Hetzparolen
 
Eine klare Absage erteilte Faymann rechtspopulistischen Hetzparolen und einem Auseinanderdividieren der sozialen Gerechtigkeit. "Internationale Solidarität wurde in der sozialdemokratischen Bewegung immer groß geschrieben. Auch das ist aktueller denn je: In einer globalisierten Welt haben rechtspopulistische Hetzparolen nichts verloren. Das werden wir auch bei den bevorstehenden Europawahlen herausarbeiten", erklärte Faymann und fuhr fort: "Wir stehen zu einem gemeinsamen und solidarischen Europa, in dem alle Menschen eine Zukunft haben und die Perspektive auf ein selbstbestimmtes Leben."
 
"Die Sozialdemokratie hat in ihrem 125-jährigen Bestehen immer wieder bewiesen, dass sich die Menschen auf sie verlassen können. Die Sozialdemokratie hat ihre staatspolitische Verantwortung immer mit dem Ziel wahrgenommen, das Leben für die Menschen in diesem Land zu verbessern. Das Wohl der Österreicherinnen und Österreicher hatte und hat für uns immer Vorrang – darauf sind wir stolz", betonte Faymann.