BIFIE, Schüler, Matura

Datencheck positiv: Neue Matura findet wie geplant statt

Nach dem Angriff auf die BIFIE-Daten hat Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek die Datensicherheit bei der neuen Matura prüfen lassen. Erfreuliches Fazit der Experten: Die neue Matura an den Schulversuchsstandorten kann wie geplant vom BIFIE durchgeführt werden.

„Ich freue mich bekannt zu geben, dass die neue Matura an den Schulversuchsstandorten wie ursprünglich geplant vom Bundesinstitut für Bildungsforschung durchgeführt werden kann“. Die SchülerInnen können die neue Matura also in jener Form ablegen, die sie trainiert haben, sagte Heinisch-Hosek. Mit dem TÜV Austria hat eine kompetente Stelle die Sicherheitsprüfung beim Bundesinstitut für Bildungsforschung (BIFIE) zur neuen Matura durchgeführt – und ist dabei zum Ergebnis gekommen, dass es zum gegenwärtigen Zeitpunkt „kein erhöhtes Sicherheitsrisiko für die neue Matura gibt“, informierte die Bildungsministerin.

Volle Datensicherheit: Umfassender Check aller Prozesse im BIFIE startet

Das TÜV konnte im Rahmen seiner Überprüfung der Datensicherheit in Sachen neue Matura einige Risiken identifizieren, die durch das BIFIE umgehend behoben wurden. Die Überprüfung durch das TÜV hat auch gezeigt, dass es hinsichtlich der operativen Prozesse und der Datensicherheit im BIFIE grundsätzlichen Handlungsbedarf gibt. Daher wird der TÜV Austria nunmehr eine umfassende Überprüfung aller Prozesse, der Abläufe und der Datensicherheit des gesamten BIFIE vornehmen, sagte die Ministerin, die hier auch auf eine Empfehlung der Datenschutzbehörde verwies. Diese umfassende Überprüfung wird voraussichtlich Ende 2014 abgeschlossen sein.

Datensicherheit hat Vorrang

Als erster Schritt wird jetzt ein Masterplan erstellt, in dem der genaue Umfang der Prüfung und auch der genaue Ablauf fixiert werden. „Zuerst werden die Abläufe in der Organisation sowie die Entscheidungsstrukturen und die Arbeitsprozesse durchgeprüft, danach die Datensicherheit“, erklärte Heinisch-Hosek. Die Bildungsministerin betonte auch: „Für mich war von Anfang an klar: Datenschutz und Datensicherheit haben Vorrang. Hier bin ich den SchülerInnen, den Eltern und den LehrerInnen im Wort.“

Elisabeth Grossmann: Ministerin Heinisch-Hosek handelt verantwortungsvoll

Elisabeth Grossmann, die neue Bildungssprecherin der SPÖ, begrüßt die verantwortungsvolle und konsequente Vorgangsweise von Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek in Sachen Datensicherheit. Grossmann zeigt sich auch darüber erfreut, dass es für die SchülerInnen jetzt Klarheit gibt und die neue Matura wie geplant an rund 400 Schulen im Schulversuch abgehalten werden kann.