SPÖ-Erfolg: ÖH-Direktwahl wird wieder eingeführt!

Zehn Jahre vehementer Einsatz haben sich gelohnt: Die im Jahr 2004 von Schwarz-Blau abgeschaffte Direktwahl der ÖH-Bundesvertretung wird wieder eingeführt. Damit wird eine jahrelange SPÖ-Forderung Realität, freut sich SPÖ-Wissenschaftssprecherin Andrea Kuntzl.

Was Bruno Kreisky gemeinsam mit Wissenschaftsministerin Hertha Firnberg erreicht hat, nämlich die Öffnung und Demokratisierung der Universitäten, wurde im Jahr 2004 von der schwarz-blauen Regierung drastisch zurückgefahren. Trauriger Höhepunkt war die Abschaffung der Direktwahl der ÖH-Bundesvertretung, die Schwarz-Blau in einer Nacht-und-Nebel-Aktion vollzogen hat. Seitdem hat sich SPÖ für die Wiedereinführung stark gemacht. Mit Erfolg: Der vor kurzem von ÖVP-Wissenschaftsminister Mitterlehner präsentierte Begutachtungsentwurf für ein neues HochschülerInnenschaftsgesetz 2014 sieht vor, dass die Studierenden ihre Vertretung ab 2015 wieder direkt wählen können.

Schwerer Fehler von Schwarz-Blau korrigiert

„Damit ist es uns nach zehn Jahren endlich gelungen, einen schweren Fehler von Schwarz-Blau zu korrigieren. Ich bin froh, dass es jetzt gemeinsam mit der ÖVP möglich war, diesen wichtigen Punkt des Regierungsprogramms so zügig umzusetzen“, sagte SPÖ-Wissenschaftssprecherin Andrea Kuntzl. Mit der Wiedereinführung der Direktwahl der ÖH-Bundesvertretung wird eine jahrelange Forderung der SPÖ umgesetzt, die seit der Abschaffung der demokratischen Mitwirkungsrechte für die Studierenden für mehr Demokratie an den Universitäten gekämpft hat, betonte Kuntzl, die hier auch auf den stetigen Einsatz des Verbands Sozialistischer Student_innen in Österreich (VSStÖ) verwies.