„Österreich ist Pflegeregress-frei“!

Ein menschenwürdiger Lebensabend kann nicht mehr zur Existenzbedrohung für die eigene Familie werden. „Der Pensionistenverband hat immer vehement gegen die Regresse gekämpft und bundesweit einheitliche Regelungen verlangt“, freut sich der Präsidente der Pensionistenverbands, Karl Blecha.

 
"Jetzt gibt es kein Bundesland mehr, in dem Angehörige zahlen müssen, wenn Pension und Pflegegeld des Betroffenen für die stationäre Pflege nicht ausreichen", begrüßen SPÖ-Sozialsprecherin Sabine Oberhauser und die SPÖ-Sprecherin für Menschen mit Behinderung, Ulrike Königsberger-Ludwig die Rücknahme des Pflegeregress in der Steiermark. Wenn die Kosten für Pflege, die Pension und Pflegegeld von PatientInnen übersteigen, springt ab 1. Juli 2014 die öffentliche Hand ein. Bisher wurden in der Steiermark die Angehörigen Pflegebedürftiger zur Kasse gebeten. 
 
Mit Rücknahme des Pflegeregress ist nun bundesweit sichergestellt, dass ein menschenwürdiger Lebensabend nicht mehr zur Existenzbedrohung für die eigene Familie wird. Eine Genugtuung für den Präsidenten der Pensionistenverbands Karl Blecha: „Der Pensionistenverband hat immer vehement gegen die Regresse gekämpft und bundesweit einheitliche Regelungen verlangt.“