FPÖ-Schmutzkübelkampagne gegen Eugen Freund zusammengebrochen

Personen, die in den Listen des ehemaligen jugoslawischen Geheimdienstes aufgelistet sind, wurden überwacht – das haben jetzt die slowenischen Behörden bestätigt. Die blauen Vorwürfe gegen Eugen Freund sind „erstunken und erlogen“, so SPÖ-Bundesgeschäftsführer Darabos.

Obwohl Eugen Freund von Beginn an klargestellt hatte, dass die von der FPÖ und einem ihr nahestehenden Pseudo-Historiker verbreiteten Behauptungen über angeblichen Verbindungen zum ehemaligen jugoslawischen Geheimdienst „erstunken und erlogen“ sind, setzte die FPÖ ihre Sudelkampagne fort. Nun sind die Vorwürfe endgültig als Unwahrheiten enttarnt: Denn der Archiv-Direktor des slowenischen Staatsarchiv Bojan Cvelfar bestätigt nun, dass es bei den Namen in den Listen des früheren Staatssicherheitsdienstes SDV nicht in entferntester Form um Zusammenarbeit gegangen ist, sondern um Überwachung. 

„Überwachung, nicht Kooperation“

In den Dossiers sind vor allem Daten über die Diplomaten wie Bekanntschaften, Interessen, Standpunkte oder besuchte Orte vermerkt worden.  "Die Informationen aus den Dossiers zeugen von Überwachung und nicht von Kooperation. Sie wurden überwiegend von Mitarbeitern und Quellen der SDV, teilweise aber auch durch Verfolgung und andere Methoden (geheime Untersuchungen, Fotografieren…) gesammelt", so das Archiv.

Darabos gegen FPÖ: „Wahrheit bewusst auf den Kopf gestellt“

Für SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos ist damit auch klar, dass die Schmutzkübelkampagne gegen Eugen Freund von der FPÖ ausgegangen ist: „Die Vorwürfe sind nicht nur samt und sonders erstunken und erlogen, sondern hier wurde die Wahrheit bewusst auf den Kopf gestellt.“ Typisch für die FPÖ: „Die Wahrheit wird um jeden Preis verdreht, um bösartige Vorwürfe zu konstruieren in der Hoffnung, dass etwas hängen bleibt.“  Der FPÖ geht  es einzig und allein darum, im Wahlkampf schmutziges Kleingeld zu wechseln.