ORF-„Elefantenrunde“: Klare Ansagen von Eugen Freund

Eugen Freund konnte auch bei der ORF-Diskussionsrunde der EU-SpitzenkandidatInnen überzeugen. Als einziger Spitzenkandidat gab Freund klare Antworten auf drängende Fragen wie Arbeitslosigkeit, Steuerbetrug und TTIP. Auch in Sachen Außenpolitik punktete Freund mit Sachkenntnis und Kompetenz.

"Vilimsky malte, wie üblich, das freiheitliche Endzeitzenario vom zentralistischen Bürokratiemoloch in Brüssel an die Wand. Mlinar outete den pinken ÖVP-Ableger NEOS einmal mehr als Apologeten von Steuerdumping, Konzern-Lobbyismus und neoliberaler Privatisierungspolitik. Und Karas versuchte wiederholt, sein Parteibuch zu verstecken und seine Mitverantwortung für das Versagen der konservativen Mehrheitsfraktion in den EU-Institutionen schön zu reden“, betonte SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos im Anschluss an die ORF-Debatte. Eugen Freund legte als einziger EU-Spitzenkandidat klare Vorschläge auf den Tisch, wie man die viel zu hohe Arbeitslosigkeit und den ausufernden Steuerbetrug in Europa in den Griff bekommen kann. Auch in Sachen Außenpolitik punktete Freund mit Sachkenntnis und Kompetenz.

"Besonders bezeichnend" fand SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos, dass ÖVP-Kandidat Othmar Karas nach wie vor das Problem des Steuerbetrugs in der EU bagatellisiert: "Ob es Herrn Karas gefällt oder nicht: In der EU gehen jährlich 1.000 Milliarden Euro durch Steuerbetrug und -umgehung verloren. Offenbar kennt der sonst so brave EVP-Apparatschik nicht einmal seine eigenen Newsletter. Dort wurde im Mai des Vorjahres genau auf diese Zahl Bezug genommen. Sogar seine EVP-Parteifreunde Steuerkommissar Smetena und Kommissionspräsident Barroso bestätigen diese Größenordnung." Weiters kritisierte Darabos, dass Karas alles andere als einsichtig sei: "Ganz im Gegenteil: Er hat sogar versichert, dass er genau jene Politik weiterverfolgen möchte, die für über 26 Millionen Arbeitslose und eine fatale Kaputtsparpolitik verantwortlich ist."