ORF-Filmförderung mit 8 Millionen Euro gesichert

Österreichs Filmschaffende bekommen auch künftig mindestens 8 Millionen Euro. Die von Bundesminister Josef Ostermayer angekündigte gesetzliche Absicherung des ORF-Film-Fernsehabkommens wurde vor kurzem im Ministerrat beschlossen.

Mit der Gesetzesnovelle ist gesichert, dass der ORF auch weiterhin acht Millionen Euro jährlich für heimische Filme beisteuert. Minister Ostermayer betonte, dass der „österreichische Film in den letzten Jahren stark an nationaler und internationaler Bedeutung gewonnen hat und so neben einem künstlerischen und identitätsstiftenden Faktor auch zu einem bedeutenden wirtschaftlichen Faktor geworden ist“.

Film und Fernsehen brauchen ausreichend Mittel

Umso wichtiger ist daher die Absicherung des heimischen Films, sagte Ostermayer, der auch unterstrich, dass „die Zusammenarbeit aus Film und Fernsehen ausreichender Mittel bedarf“.  Durch die Novelle des ORF-Gesetzes ist garantiert, dass das bisherige Volumen von 8 Millionen Euro nicht unterschritten wird, betonte Ostermayer. Sollte das dennoch der Fall sein, bekommt der ORF per gesetzlicher Anordnung entsprechend weniger Programmentgelt (wird von der GIS an den ORF überwiesen). Der Differenzbeitrag würde dann – laut Gesetzesentwurf – direkt einem zweckgewidmenten Sperrkonto zugewiesen. Die Regierungsvorlage geht nun ins Parlament, wo sie voraussichtlich Anfang Juli beschlossen werden soll.