ÖH wird wieder direkt gewählt

Mit der Wiedereinführung der Direktwahl bei den ÖH-Wahlen hat der Nationalrat einen Fehler von Schwarz-Blau beseitigt und für mehr Demokratie in der Studierendenvertretung gesorgt.

„Die Direktwahl garantiert, dass jede Stimme von Studierenden gleich viel zählt, dass es nicht zu Gewichtungen nach Universitäten kommen kann. Das bedeutet eine Demokratisierung des ÖH-Wahlrechts", freut sich SPÖ-Wissenschaftssprecherin Andrea Kuntzl über den Parlamentsbeschluss. Künftig zählt wieder jede Stimme gleich viel, unabhängig von der Größe der Universität

Positiv ist auch, dass das Wahlrecht von der Staatsbürgerschaft abgekoppelt wird. "Nun kann es nicht mehr passieren, dass StudentInnen ihren ÖH-Beitrag zahlen, aber kein Wahlrecht haben. Hochschulen sind Orte gelebter Internationalität. Seine eigene Vertretung wählen zu können, darf nicht von der Staatsbürgerschaft abhängen.“ führte Kuntzl aus. Mit der Novelle wird nun auch das passive Wahlrecht für ausländische Studierende eingeführt.

Lob für das neue Gesetz kommt auch von den StudentInnen selbst: "Monatelange Verhandlungen mit Opposition und Ministerium haben ein Ergebnis hervorgebracht, das sich sehen lassen kann“, so das Vorsitzteam der ÖH.