„fem:HELP-App“ bietet Schutz für Frauen vor Gewalt

Erweitert, aktualisiert und jetzt auch in den Sprachen Bosnisch/Kroatisch/Serbisch, Türkisch und Englisch – so präsentiert sich die App „fem:HELP“ für Smartphones. Damit soll Frauen, die sich in einer Notsituation befinden,  geholfen werden – u.a. bietet die App die Möglichkeit, Hilfseinrichtungen rasch zu kontaktieren.

Die aktualisierte App ermöglicht es, dass Frauen, die Gewalt erlitten haben und Hilfe brauchen, direkten Zugriff auf den Polizei-Notruf und die Frauen-Helpline unter 0800 222 555 haben. Weitere Vorteile der App: Frauen können ihre Gewalterfahrungen dokumentieren und ihre Daten speichern – die Daten werden durch einen persönlichen PIN-Code gesichert.

Dichtes Netz an Gewaltschutzeinrichtungen

„Frauen und Mädchen müssen wissen, wo sie sich hinwenden können, wenn ihnen Gewalt widerfährt. Deshalb kann die fem:HELP-App kostenlos für I-Phone und Android Handy heruntergeladen werden“, betonte Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek bei der Präsentation der aktualisierten App. Dieses Zusatzinstrument ist auch deshalb so wichtig, weil von Gewalt betroffene Frauen nach wie vor ungenügend über das dichte Netz an Gewaltschutzeinrichtungen in Österreich informiert sind.

Andrea Brunner: Wichtiger Beitrag zu umfassender Information

SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Brunner begrüßt die „fem:HELP-App“: „Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek hat mit dieser App, die nun in mehreren Sprachen aktualisiert zur Verfügung steht, einen wichtigen Beitrag zu umfassender Information geschaffen“.

Kostenloser Download

Die App kann kostenlos auf der Homepage des Bundesministeriums für Bildung und Frauen heruntergeladen werden.