Spindelberger: Neue ÄrztInnenausbildung sichert hohen Qualitätsstandard in Österreich

"Mit der Novelle des Ärztegesetzes wird die Ausbildung der jungen Medizinerinnen und Mediziner auf neue Beine gestellt und den internationalen medizinischen Standards angepasst", betont SPÖ-Gesundheitssprecher Erwin Spindelberger heute im Gesundheitsausschuss im Parlament.

Damit werde der hohe Qualitätsstandard in Österreich gesichert und der Beruf insgesamt wieder attraktiver gemacht.

Der SPÖ-Gesundheitssprecher hebt in diesem Zusammenhang besonders die Verpflichtung zur Absolvierung einer neunmonatigen Basisausbildung nach dem Medizinstudium und die Qualitätsverbesserung im Bereich der Allgemeinmedizin hervor: Das hohe Niveau der ärztlichen Ausbildung und Tätigkeit wird mit dieser Novelle an internationale Standards angepasst. Im Bereich der Facharztqualifikation erfolgt eine Teilung der Ausbildung in eine Sonderfach-Grundausbildung und eine darauf aufbauende Sonderfach-Schwerpunktausbildung. Positiv ist auch die Verpflichtung zur regelmäßigen Evaluierung der Ausbildungsqualität sowie die geplante Vereinheitlichung der Kriterien und Anforderung für die Ausbildungsstätten zu werten. Mit dieser Novelle machen wir die Ausbildung der Ärztinnen und Ärzte zukunftsfit.

Als "unverständlich" bezeichnet der SPÖ-Gesundheitssprecher die Kritik der FPÖ an der neuen Gesundheitsministerin:  Die FPÖ versucht wieder einmal die SPÖ-Gesundheitspolitik schlecht zu reden und vergisst zu sagen, dass Österreich das einzige Land in Europa ist, in dem Gesundheitsleistungen ausgebaut statt abgebaut werden. In diesem Zusammenhang sind auch die Gratiszahnspange für Kinder und Jugendliche, wodurch ca. 85.000 Familien finanziell massiv entlastet werden bzw. die Erweiterung des Kinderimpfprogramms als Beispiele anzuführen. Spindelberger: "An diesem Leistungsangebot sieht man, dass die SPÖ-Gesundheitspolitik den Menschen in den Mittelpunkt stellt."