Ebola: Österreich ist gut gerüstet

„Österreich ist sehr wachsam und gut vorbereitet“, bekräftigt Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser in Sachen Ebola. Bereits vor Monaten wurde ein Krisenstab eingesetzt, Krankenhäuser sind vorbereitet, das Personal ist gut geschult.

Ein weiterer wichtiger Baustein im Kampf gegen das Ebola-Virus ist umfassende Information. Das Gesundheitsministerium hat vor kurzem an Österreichs Flughäfen und Bahnhöfen eine neue Info-Kampagne gestartet. Info-Tafeln auf Deutsch, Englisch und Französisch informieren Reisende über die Gefahren und Symptome von Ebola und MERS („Middle Eastern Respiratory Syndrome“). Die Plakate enthalten außerdem drei wichtige Fragen:

1.    „Kommen Sie aus Westafrika oder dem Nahen Osten zurück?“
2.    „Haben Sie Fieber, Husten, Atemnot oder Brustschmerzen?“
3.    „Hatten Sie Kontakt mit Erkrankten?“ in Ländern wie Guinea, Liberia etc.

Im Verdachtsfall sollte unbedingt der enge Kontakt mit anderen Personen vermieden werden. Außerdem soll bei Beschwerden umgehend der Rettungs-Notruf 144 oder die Vertrauensärztin/der Vertrauensarzt telefonisch kontaktiert werden!
Grundsätzlich ist festzuhalten, dass Österreich vergleichsweise wenig gefährdet ist, da es keine Direktflüge aus den betroffenen Gebieten nach Österreich gibt.

Österreich gut vorbereitet

Sollte es dennoch einen Krankheitsfall in Österreich geben, ist man gut vorbereitet. Seit Ausbruch der Epidemie in Westafrika gibt es regelmäßige Gespräche mit Behörden und Experten, Krankenhäuser wurden aufgerüstet, Abläufe koordiniert und das Gesundheitspersonal entsprechend geschult.

WEBTIPP:

Weitere Informationen zu  Ebola gibt es auf der Homepage des Gesundheitsministeriums. Unter der Telefonnummer 050 555 555 wurde außerdem ein eigenes Telefon-Service eingerichtet.