K.O.-Tropfen: Präventionsarbeit schon an Schulen leisten!

Der Gleichbehandlungsausschuss des Nationalrats hat heute einen Entschließungsantrag zu K.O.-Tropfen beschlossen. Für SPÖ-Frauensprecherin Gisela Wurm ist das die Grundlage, um schon SchülerInnen über die Gefahren zu informieren und zu beraten.

Der Entschließungsantrag zum Thema K.O.-Tropfen bringt ein Mehr an Aufklärung. Die geschmacksneutralen Tropfen werden heimlich Getränken beigemischt.
Wurm dazu: „Immer wieder gibt es Fälle, wo vor allem junge Frauen mit diesen Substanzen handlungsunfähig gemacht und damit der Gefahr von Missbrauch ausgesetzt werden. Mit diesem Antrag erweitern wir die ohnehin schon sehr aktive und erfolgreiche Kampagnenarbeit von Ministerin Heinisch-Hosek zum Thema K.O.-Tropfen“.

Betroffene Mädchen und Frauen haben oft mit Scham und Angst zu kämpfen. Daher ist es zum einen wichtig, unmittelbar zu wissen, wohin man sich Ernstfall wenden kann. Zum anderen kann Präventionsarbeit im Vorfeld dazu beitragen, dass sich junge Frauen gegenseitig unterstützen und man auch selbst einschreiten kann, wenn man die Zugabe von Substanzen vermutet.

Prävention an Schulen ist daher das Ziel. Zukünftig sollen Lehrpersonal und SchulärztInnen bestmöglich über Vorsichtsmaßnahmen, Wirkungen und Erste Hilfe informiert werden. Mit diesem Wissen können sie SchülerInnen adäquat beraten.