Mehr Qualität und tägliche Bewegungseinheit für Ganztagsschulen

Bereits ab nächstem Jahr soll die tägliche Bewegungseinheit an Ganztagsschulen starten. Das ist ebenso Teil einer Gesetzesnovelle wie eine Qualitätsoffensive an ganztägigen Schulformen und die Etablierung eines Pflichtmoduls Politische Bildung.

Mit der Gesetzesnovelle, die Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek vor kurzem in Begutachtung geschickt hat, ist die tägliche Bewegungseinheit an Ganztagsschulen auf Schiene. Künftig soll es fünf Bewegungseinheiten pro Woche geben (Turnstunden im Unterricht und Sport im Freizeitteil). Für die so wichtigen Bewegungseinheiten können künftig auch TrainerInnen aus Vereinen an die Schulen geholt werden. Großes Plus dieser Öffnung: Das Bewegungsangebot wird erweitert und attraktiver für SchülerInnen. Die Aufgaben der Schulen werden außerdem um die Aspekte „gesundheitsbewusst“ und „sportliche aktive Lebensweise“ ergänzt.

Qualitätsoffensive

Mit der Qualitätsoffensive für Ganztagsschulen – ebenfalls Teil der Gesetzesnovelle – werden zusammen mit der täglichen Bewegungseinheit zwei weitere Punkte des Sechs-Punkte-Programms der Regierung zur Bildung auf den Weg gebracht. Im Kern geht es hier darum, dass in Zukunft auch die Aufgaben und Ziele von Lernzeit in den Betreuungsplänen als Teil der Lehrpläne präzisiert werden. Außerdem wird auch die Gestaltung der Freizeit in die Lehrpläne aufgenommen. Die Qualitätssicherung soll die Schulaufsicht übernehmen.