Ministerrat: 50-Prozent-Frauenquote an Unikollegien

Künftig müssen in allen Kollegialorganen der Unis (z.B. Rektorat, Senat, Unirat) mindestens 50 Prozent Frauen vertreten sein – ein wichtiger Schritt zu mehr Geschlechtergerechtigkeit an den Universitäten.

Die Verankerung der 50-Prozent-Quote an den Kollegialorganen der Universitäten ist, so SPÖ-Frauensprecherin Gisela Wurm, ein „gewaltiger Fortschritt“. Denn noch immer ist es leider so, dass der Frauenanteil umso stärker zurückgeht, je weiter es in der Universitätshierarchie nach oben geht. „Frauen zu fördern, muss daher ein zentraler Aspekt der Hochschulpolitik sein“, sagte Wurm, die betonte, dass ausgewogene Gremien ein Schritt in Richtung mehr Geschlechtergerechtigkeit an den Unis sind.

Bessere Vereinbarkeit von Uni und Familie

Die vor kurzem im Ministerrat fixierten Änderungen im Universitäts- und Hochschulgesetz bringen auch eine Verankerung einer besseren Vereinbarkeit von Studium und Familie in den so genannten leitenden Grundsätzen des Universitätsgesetzes. „Das kommt sowohl Studierenden als auch UnimitarbeiterInnen zugute, wenn sich diese zu Hause um Kinder kümmern oder Angehörige pflegen.