„Lehre mit Matura“: Erfolgsmodell und Qualifikationsturbo

Insgesamt 1.700 AbsolventInnen und 10.500 TeilnehmerInnen zum jetzigen Zeitpunkt: Das 2008/09 gestartete Projekt „Lehre mit Matura“ ist ein „echtes Erfolgsmodell, das für mehr Chancengerechtigkeit sorgt“, betont SPÖ-Bildungssprecherin Elisabeth Grossmann.

Das kostenlose Programm „Lehre mit Matura“ hat sich, so Grossmann, als Turbo für die Qualifikation bewährt. „Das ist umso wichtiger, weil die Qualifikation der Beschäftigten ein entscheidender Standortvorteil Österreichs ist“, betont Grossmann. Durch das Projekt „Lehre mit Matura“ wird außerdem Österreichs sehr gute duale Ausbildung weiter gestärkt, auch die Durchlässigkeit des Bildungssystems wird weiter verbessert. Für Grossmann ist angesichts dieser Vorteile daher klar: „Reformen wie die ‚Lehre mit Matura‘, aber auch die vor kurzem verlängerte ‚Initiative Erwachsenenbildung‘ sind aus unserer Bildungslandschaft nicht mehr wegzudenken“.

Fakten zum Erfolgsprojekt

Ziel des 2008/09 gestarteten Projekts „Lehre mit Matura“ ist die Erhöhung der Attraktivität der schon seit Ende der 1990-er Jahre bestehenden Reifeprüfung. Während bei der Berufsreifeprüfung für die Vorbereitungskurse gezahlt werden musste, ist die „Lehre mit Matura“ kostenlos. Ein weiterer Vorteil: Bei der „Lehre mit Matura“ kann man drei von vier Teilprüfungen schon während der Lehre ablegen. Derzeit nehmen rund 10.500 Personen an diesem Erfolgsprojekt teil – die meisten davon aus dem kaufmännischen und verwaltungsbezogenen Bereich.

Web-Tipp:

Weitere Informationen zum Thema "Lehre mit Matura" gibt es auf der Seite des Bundesministeriums für Bildung und Frauen