Darabos: „Wir stehen für soziale und gerechte Politik“

Ausgezeichnete Stimmung unter den über 1.200 Delegierten und Gästen beim SPÖ-Bundesparteitag:  Heute findet die Wahl der Gremien statt, morgen, Samstag, findet die Antragsdiskussion statt.
 

Vor über 1.200 Delegierten, Gastdelegierten und Gästen hat SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos den zweitägigen 43. Ordentlichen Bundesparteitag in der Messe Wien eröffnet. Der Parteitag steht unter dem Motto "Sozial denken. Lohnsteuer senken.". SPÖ-Vorsitzender, Bundeskanzler Werner Faymann wurde von den Anwesenden sehr herzlich und mit frenetischem Applaus empfangen. Die Klagenfurter Formation "Dance-Industry" beeindruckte die Anwesenden zu Beginn der Konferenz mit einer eindrucksvollen Tanzperformance.

Werner Faymann ist Garant für mehr Verteilungsgerechtigkeit

Darabos betonte in seiner Eröffnungsrede das Alleinstellungsmerkmal der Sozialdemokratie in der österreichischen Parteienlandschaft: "Wir stehen für soziale und gerechte Politik. Soziales steckt bei uns nicht nur im Parteinamen, wir leben den realen politischen Anspruch für Soziales und für mehr Verteilungsgerechtigkeit. Das sieht man aktuell auch in der Debatte um die Steuerreform. Die Sozialdemokratie hat eine Schutzfunktion für jene, die keine Lobbys und keine Stimme haben." Der Garant für eine "Politik mit sozialer Handschrift und für mehr Verteilungsgerechtigkeit ist Werner Faymann", betonte Darabos.

11 Leitanträge, 180 Anträge und Resolutionen

Zum Thema Parteireform betonte Darabos, dass es bereits beim Parteitag die Möglichkeit gibt, Ideen und Anregungen dazu in einem eigens dafür eingerichteten Bereich abzugeben. Auch zwei der elf Leitanträge befassen sich mit dem neuen Parteiprogramm und der anstehenden Organisationsreform. Darabos unterstrich auch, dass der zweite Tag des SPÖ-Parteitags ganz im Zeichen der Diskussion steht: Insgesamt stehen elf Leitanträge sowie 180 weitere Anträge und Resolutionen auf der Agenda – so viele inhaltliche Punkte wie noch nie.  Die Leitanträge befassen sich neben der Parteireform mit den Themen Verteilungsgerechtigkeit, Arbeit und Soziales, Frauenpolitik, Bildung, Internationales, Kunst und Kultur sowie Umwelt, TTIP und Sicherheit.