Grossmann und Wurm fordern: Vergewaltigungs-Paragraph neu regeln

Die beiden SPÖ-Abgeordneten Elisabeth Grossmann und Gisela Wurm fordern eine Neuregelung des Straftatbestandes Vergewaltigung. Denn: Denn nur ein sehr geringer Teil von angezeigten Vergewaltigungen führt zu einer Verurteilung. 


 
„Wenn das Opfer keinen massiven körperlichen Widerstand leistet aus Angst getötet oder schwerer verletzt zu werden, kommt der Täter oft straffrei davon. Dabei muss klar sein: Ein ‚Nein‘ muss genügen!“, so Wurm und Grossmann. Es geht darum, eine rechtliche Schieflage zu beseitigen, die dazu führt, dass nur rund ein Zehntel der angezeigten Vergewaltigungen auch zu einer Verurteilung führt – dabei werden ohnehin nur geschätzte zehn Prozent aller Vergewaltigungen überhaupt angezeigt.
 
Wurm und Grossmann fordern deshalb, dass der Vergewaltigungsparagraph realitätsnäher formuliert wird. Sie unterstützen auch eine Online-Petition österreichischer Frauenorganisationen, die derzeit läuft.