12.000 Menschen bei Kundgebung „Gemeinsam gegen den Terror“

Die Bundesregierung lud gemeinsam mit Vertretern aller Glaubensgemeinschaften zur Gedenkveranstaltung ein. 12.000 Menschen waren in die Wiener Innenstadt gekommen, um sich mit Frankreich nach den schrecklichen Ereignissen der letzten Tage solidarisch zu zeigen.

Bundeskanzler und SPÖ-Parteivorsitzender Werner Faymann und Vizekanzler Mitterlehner hatten im Namen der Bundesregierung gemeinsam mit Vertretern aller Glaubensgemeinschaften jene zur Kundgebung eingeladen, die ein Zeichen gegen Terrorismus und Hass setzen wollten.

"Wir sind heute hier zusammengekommen, um gemeinsam ein Zeichen der Betroffenheit und der Solidarität zu setzen", so die Worte zu Beginn der gemeinsamen Erklärung der österreichischen Bundesregierung, vorgetragen von Elisabeth Orth und Peter Matic, am Sonntag vor dem Bundeskanzleramt. "Genauso wie in Frankreich stehen auch hier und heute viele Menschen, die durchaus unterschiedliche Herkunft, Schicksale, Überzeugungen und Lebensweisen haben: Menschen mit unterschiedlicher politischer Gesinnung, Menschen mit verschiedenen Religionsbekenntnissen, Menschen jeden Alters und Menschen verschiedener Nationalitäten. Was uns alle verbindet: Wir wollen in Frieden, in Freiheit und in Solidarität leben. Die Bollwerke der Freiheit und der Demokratie lauten: Rechtsstaatlichkeit, Menschenwürde, Solidarität, Respekt – aber auch: Furchtlosigkeit. Wir stehen heute in Österreich und in ganz Europa einig und geschlossen, wenn es um den Respekt gegenüber allen Menschen geht."

Abschließend gedachten alle Teilnehmenden in einer Schweigeminute der Opfer der Anschläge sowie deren Familien. Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen der in Frankreich Ermordeten und den Verletzten. Die österreichische Sozialdemokratie verneigt sich in Trauer vor den Toten der Terrorakte in Frankreich.