Gemeinsam gegen Terror und Hass – Für Meinungsfreiheit, Pluralismus und Solidarität!

Der Nationalrat hat heute mit einer Schweigeminute der Opfer des islamistischen Terrors in Frankreich gedacht. Nationalratspräsidentin Doris Bures, Bundeskanzler Werner Faymann und SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder betonten,  dass sich die Gesellschaft von Terroranschlägen nicht auseinander dividieren lässt. Nationalratspräsidentin Doris Bures: „Die Freiheit wird siegen!“

Für Bundeskanzler Werner Faymann zeigen die Solidaritätsbekundungen in verschiedensten Städten, wie stark verankert die Demokratie in Europa ist. Aufgabe ist es nun, weiter aktiv für Meinungsfreiheit und europäische Werte einzutreten und sich kritisch aber gewaltfrei mit Andersdenkenden auseinanderzusetzen. Gleichzeitig wandte sich der Kanzler gegen jede Verallgemeinerung, die den Islam als Religion für die Verbrechen der Attentäter verantwortlich macht.

Mit Sorge sieht Faymann das Ansteigen antisemitisch motivierter Gewalt in Europa und erinnerte an die Attentate in Brüssel, die Opfer des koscheren Supermarktes in Frankreich und Todesdrohungen gegen Juden und Jüdinnen in Europa. Faymann stellt klar: "Jede Art von Hass und Herabwürdigung und erst recht Antisemitismus haben keinen Platz in einer freien Gesellschaft!“

SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder plädierte dafür, dass Europa auf Hass nicht mit mehr Hass, sondern mit Solidarität und Menschlichkeit antwortet: „Mit Toleranz und Vielfalt können wir Terrorismus bekämpfen!“ Extremisten eint, dass sie Freiheit, Demokratie und eine offene Gesellschaft ablehnen. Schieder stellt klar: „Genau das werden wir nicht zulassen! Die Antwort auf Hass ist mehr Menschlichkeit, die Antwort auf Fundamentalismus ist eine säkulare Gesellschaft und die Antwort auf Ausgrenzung ist Integration. Es gibt keine Toleranz für Intoleranz.“