Kärnten: SPÖ baut Nummer-Eins-Position aus

Die SPÖ hat bei der Gemeinderatswahl in Kärnten weiter zugelegt und ihre Nummer-Eins-Position ausgebaut. SPÖ-Vorsitzender, Bundeskanzler Werner Faymann und SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos sprachen von einem „sehr erfreulichen Ergebnis“.

Die Kärntner SPÖ hat bei der Gemeinderatswahl landesweit deutlich zugelegt. Laut vorläufigem Endergebnis erreicht die SPÖ 40,23 Prozent der Stimmen – im Vergleich zu 2009 ein Plus von über 3,5 Prozent. Die SPÖ ist damit mit Abstand die stärkste Partei in Kärnten. Zum Vergleich: Die ÖVP, die bei der Gemeinderatswahl den zweiten Platz erreichte, kommt lediglich auf 22,51 Prozent.

Gratulation an LH Kaiser und sein Team

Kanzler Faymann und SPÖ-Bundesgeschäftsführer Darabos sprachen den Kärntner SozialdemokratInnen und dem Team von Landeshauptmann Peter Kaiser ihre herzliche Gratulation aus. Als besonders positiv hob Darabos das Ergebnis in Villach hervor. In der zweitgrößten Stadt Kärntens konnte die SPÖ die Absolute erringen, SPÖ-Kandidat Günther Albel wurde schon im ersten Durchgang zum Bürgermeister gewählt. In Spittal an der Drau konnte sich Gerhard Pirih bereits im ersten Wahlgang mit fast 56 Prozent durchsetzen. In Klagenfurt ist die SPÖ mit mehr als 30 Prozent klar am ersten Platz, bei der BürgermeisterInnenwahl wird es eine Stichwahl geben. „Sehr positiv sind auch die deutlichen Zugewinne, die die SPÖ in vielen Gemeinden verzeichnen kann, zu bewerten“, betonte Darabos. Das Ergebnis bei der Kärntner Gemeinderatswahl wertete Darabos als „großen Erfolg für die SPÖ in den Kärntner Gemeinden und als Bestätigung für die Politik der Landespartei unter Peter Kaiser“.

„SPÖ ist die Partei auf Gemeindeebene“

Der Kärntner SPÖ-Chef, Landeshauptmann Peter Kaiser freute sich über ein „großartiges Ergebnis. Wir haben gezeigt, dass wir die Partei auf Gemeindeebene sind“, sagte Kaiser. Das Ergebnis ist für Kaiser auch „ein überwältigender Vertrauensbeweis in die Arbeit der SPÖ Kärnten und in die von der SPÖ geführte Zukunftskoalition“. Die SPÖ wird, so Kaiser, alles tun, um die Stichwahlen (u.a. in Klagenfurt und Hermagor) für sich zu entscheiden.