Erdbeben in Nepal: Jetzt rasch helfen!

Am 25. April wurde Nepal von einem der schwersten Erdbeben in der Geschichte des Landes erschüttert. Mehr als 7.500 Menschen sind nach bisherigen Angaben gestorben, tausende verletzt. Die Volkshilfe und der Arbeiter-Samariter-Bund (ASBÖ) sammeln Spenden für die Menschen in Nepal.

In Nepal wurde der Notstand ausgerufen. Auch Tage nach den zerstörerischen Erdstößen steigt die Zahl der Todesopfer noch immer weiter an. Stärkere Nachbeben könnten noch weitere Opfer fordern. Der nepalesische Ministerpräsident Sushil Koirala befürchtet, dass die Zahl der Todesopfer auf 10.000 steigen könnte. Da die Infrastruktur zusammengebrochen ist, gibt es kaum Informationen aus den betroffenen Regionen.

Dringend benötigt: Zelte, Lebensmittel, Medikamente

Fakt ist: Die Kapazitäten der Krankenhäuser reichen nicht aus und es fehlt an Medikamenten, um die tausenden Verletzten zu versorgen. Unzählige Menschen sind obdachlos und haben alles verloren. Für Kinder, ältere und kranke Menschen ist die Situation besonders schwierig. Am dringendsten benötigen die Opfer jetzt Zelte als Notunterkünfte, Lebensmittel, Decken, Wasserreinigungstabletten, Hygieneartikel sowie medizinische Versorgung.

Volkshilfe und ASBÖ: „Wir müssen rasch helfen!“

Die Volkshilfe Österreich wird sich mit ihrer Partnerorganisation vor Ort an den Hilfsmaßnahmen beteiligen und bittet um Spenden. „Jetzt ist rasche Hilfe nötig, aber die Menschen werden auch langfristig unsere Unterstützung benötigen“, sagt der Bundesgeschäftsführer der Volkshilfe Erich Fenninger, „daher bitte ich um Ihre Spende“.

Auch der Arbeiter-Samariter-Bund Österreich (ASBÖ) hat ein Spendenkonto eingerichtet. Für ASBÖ-Bundesgeschäftsführer Reinhard Hundsmüller steht fest: „Wir müssen den Menschen rasch helfen.“ Zu diesem Zweck bittet auch er um Spenden.

Petra Bayr: Nach Ersthilfe auch beim Wiederaufbau helfen

Petra Bayr, SPÖ-Sprecherin für globale Entwicklung, ist tief betroffen vom katastrophalen Erdbeben, das „eine der ärmsten Regionen getroffen hat“. Auch sie fordert, dass nach der Ersthilfe weiterhin Solidarität bewiesen und längerfristig Unterstützung beim Wiederaufbau geleistet wird. Österreich müsse seine Verpflichtung hier stärker wahrnehmen, indem es die Gelder im Auslandskatastrophenfonds von fünf auf 20 Millionen Euro anhebt sowie die Mittel für die Entwicklungszusammenarbeit erhöht.

Volkshilfe-Spendenkonto für die Opfer der Erdbebenkatastrophe in Nepal

Volkshilfe Solidarität
Spendenkonto: IBAN AT77 6000 0000 0174 0400
Kennwort: Nepal
Onlinespenden: www.volkshilfe.at/onlinespenden

Spendenkonto des Arbeiter-Samariter-Bunds Österreichs

Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs
Kennwort: Erdbeben Nepal
IBAN: AT97 1200 0006 5412 2001

Spenden an die Volkshilfe und den Arbeiter-Samariter-Bund sind steuerlich absetzbar.