Tag gegen Homophobie – SPÖ setzt Zeichen

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Homophobie am 17. Mai setzen die SPÖ-Bundesfrauen und die SoHo mit dem Hissen der Regenbogenfahne an der SPÖ-Zentrale ein klares Zeichen im Kampf für echte Gleichstellung.

"Schutz vor Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung muss es auch außerhalb der Arbeitswelt geben. Daher setze ich mich vehement für ein ‚Levelling-Up‘ ein, um einen umfassenden Diskriminierungsschutz auch beim Zugang zu Gütern und Dienstleistungen zu gewähren und Betroffenen Schadensersatzansprüche einzuräumen.  Auch in Österreich haben wir noch die eine oder andere Hausaufgabe zu machen“,  betont Bundesministerin und SPÖ-Frauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek.

 „Das ‚Levelling-Up‘ soll noch vor der Sommerpause in Begutachtung gehen“, ist sich Peter Traschkowitsch, Bundes- und Wiener Landesvorsitzender der sozialdemokratischen LBTI-Organisation (SoHo), mit Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Brunner einig. Diese ergänzt: „Der Schutz vor Diskriminierung außerhalb der Arbeitswelt ist ein wichtiger Punkt und muss noch in dieser Legislaturperiode umgesetzt werden.“

Aufklärung statt Ignoranz

„Desinformation, überholte Klischees und populistische Stimmungsmache gegenüber gleichgeschlechtlichen Lebensweisen fördern Ressentiments, Intoleranz und Homophobie“, stellt Traschkowitsch klar. Er fordert deswegen mehr Vielfalt in Bildungsplänen und Schulbüchern.  „Viele Menschen haben Angst, die durch nichts zu begründen ist. Solche irrationalen Beweggründe verhindern nach wie vor die völlige rechtliche Gleichstellung, für die wir eintreten", sagt Wiener Landesfrauensekretärin Nicole Berger-Krotsch.

Seit 2005 wird der Internationale Tag gegen Homophobie weltweit jährlich am 17. Mai begangen. Ziel dieser Aktion ist es, Akzeptanz und Respekt gegenüber Homo-, Trans* und Intersexuellen Personen einzufordern und auf vorhandene Ausgrenzungen aufmerksam zu machen. Aus diesem Anlass wurde bereits im Vorfeld an mehreren Standorten, unter anderem vor der SPÖ-Bundesparteizentrale und dem Bildungs- und Frauenministerium, die Regenbogenfahne gehisst. Diese setzt ein symbolisches Zeichen gegen die weltweite Diskriminierung und Unterdrückung von Lesben, Schwulen, Trans* und Intersexuellen Personen, die selbst im 21. Jahrhundert noch Gang und Gebe ist.