Zentralmatura: Positives Resümee nach schriftlichem Teil

Die schriftlichen Klausuren im Rahmen der Zentralmatura sind gut über die Bühne gegangen. Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek betonte: „Die neue Matura ist gut gelandet, die bisherigen Rückmeldungen zeigen ein durchwegs erfreuliches Stimmungsbild.“

Der schriftliche Teil der Zentralmatura ist vor kurzem mit den Klausuren in Latein und Griechisch zu Ende gegangen. Auch diese Klausuren sind genauso problemlos verlaufen wie die vorangegangenen in Deutsch, Englisch, Französisch und Mathematik. Bildungsministerin Heinisch-Hosek unterstrich, dass „die Schulen auf die neue Matura gut vorbereitet waren und auch die organisatorische Abwicklung gut verlaufen ist“. Die Ministerin bedankte sich beim Bildungsforschungsinstitut BIFIE, bei der Schulaufsicht und bei DirektorInnen, den AdministratorInnen und den Lehrenden für ihr Engagement und ihren Beitrag zum Gelingen der schriftlichen Zentralmatura. Für die kommenden mündlichen Prüfungen wünschte Heinisch-Hosek den MaturantInnen alles Gute.

Elisabeth Grossmann: Positives Feedback aus den Schulen

Auch SPÖ-Bildungssprecherin Elisabeth Grossmann zog eine erste positive Zwischenbilanz: „Die Zentralmatura bedeutet für SchülerInnen und LehrerInnen eine große Umstellung. Umso wichtiger und erfreulicher ist das positive Feedback aus den Schulen, was Organisation und Ablauf, aber auch den Inhalt der Klausuren betrifft“, sagte Grossmann. Kritik übte die SPÖ-Bildungssprecherin an jenen, die im Vorfeld der Matura parteipolitisch motivierte Verunsicherung der SchülerInnen betrieben haben. „Jene, die im Vorfeld durch haltlose Horrorszenarien die Schulen und Familien verunsichert haben, sollten sich dafür eigentlich entschuldigen“, betonte Grossmann.

Drei-Säulen-Modell

Die „standardisierte kompetenzorientierte Reife- und Diplomprüfung“ (Zentralmatura) besteht aus drei Teilen: Aus einer schriftlichen „vorwissenschaftlichen Arbeit“, standardisierten schriftlichen Klausuren sowie aus mündlichen Prüfungen. Diese folgen im Juni, in Wien zum Beispiel steht die erste mündliche Matura am 8. Juni am Programm. Bei der mündlichen Prüfung können die Schulen eigenständig Schwerpunkte setzen. Die Aufgabenstellungen bleiben in der Verantwortung der LehrerInnen am Schulstandort.