Wiener „Ampelpärchen“ für ganz Österreich?

SPÖ-Tourismussprecher Max Unterrainer begrüßt die Entscheidung der Stadt Wien für den Erhalt der Ampelpärchen, den auch er gefordert hatte. „Fast 20.000 Menschen haben sich für den Verbleib der Ampelpärchen ausgesprochen – ein tolles Zeichen der Zivilgesellschaft!"

Die sei auch ein Ansporn weiter zu arbeiten, denn wir brauchen in Österreich endlich eine vollkommene Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Paare, so Unterrainer, der anregt, die neuen Ampelpärchen auch österreichweit zu installieren.

„Auch aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist die Aktion ein voller Erfolg – vergleicht man die Kosten von 63.000 Euro mit den Markteinführungskosten anderer internationaler Produkte.  Die Ampelpärchen sind schon jetzt international bekannt und eine internationale Marke. Sie emotionalisieren, sie bewegen – einfach toll“, ist Unterrainer voll des Lobes.

Für österreichweite Ampelpärchen

Unterrainer regt jetzt an, die Ampelpärchen auch in anderen Städten an Kreuzungen anzubringen.  Möglichkeiten gebe es etwa auch in Skigebieten, wo an sehr stark frequentierten Pisten eine Ampelbeleuchtung auch aus Sicherheitsgründen überlegt werden sollte.

„Österreich ist ein Platz der Freiheit und Vielfalt. Veranstaltungen wie der Life Ball, Song Contest und die ‚Ampelpärchen‘ zeugen davon“, erklärt Unterrainer abschließend. Die Ampelpärchen haben auf der ganzen Welt medial große Resonanz erfahren. Es gibt drei Sujets: Ein Paar aus Mann und Frau, zwei Frauen sowie zwei Männer – jeweils mit einem Herzchen. Sie sind an insgesamt 120 Schutzwegen in Wien zu sehen.