BMVIT, Breitbandausbau, Internet

Startschuss für Breitbandausbau

Infrastrukturminister Alois Stöger startet ein Förderprogramm, das flächendeckendes Hochleistungsinternet für alle ÖsterreicherInnen ermöglicht. Insgesamt investiert das bmvit bis 2020 eine Milliarde Euro in den Breitbandausbau.

„Mit dem flächendeckenden Breitband-Ausbau verbinden wir Menschen – innerhalb von Österreich ebenso wie mit der ganzen Welt. Wir ermöglichen ihnen, zu leben, zu arbeiten, zu lernen wo und wie sie wollen“, sagte Stöger. Der Minister verwies auf die vielfältigen Vorteile des Breitbands, von denen die Menschen genauso profitieren wie die Wirtschaft und die Regionen. „Breitband ist mehr als Kabel und Masten: Es eröffnet den Österreicherinnen und Österreichern die ganze Bandbreite des Lebens“, sagte Stöger.

Gemeinden können sich ab sofort für Lehrrohrförderung bewerben

Am 28. Mai wurde die entsprechende Website der Forschungsfördergesellschaft (FFG) freigeschalten. Die FFG verfügt über jahrelanges Know-how in Sachen Förderverfahren. Gemeinden können sich ab sofort um die so genannte Leerrohrförderung bewerben. Im Rahmen dieser Förderung bekommt eine Kommune Geld vom Bund, wenn sie zum Beispiel ihr Kanalnetz erneuert und dann gleich Rohre für Glasfaserkabel mitverlegt. Das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) trägt bei erfolgreicher Bewerbung 50 Prozent der Projektkosten. Das Leerverrohrungsprogramm wird in zwei Tranchen, zu 40 Millionen Euro und 45 Millionen Euro, ausgeschrieben. Die zweite Tranche ist im Herbst fällig und gibt Gemeinden die Möglichkeit, sich noch auf den Breitbandausbau vorzubereiten. Heuer werden insgesamt 300 Millionen Euro ausgeschrieben. Neben der Leerverrohrung entfallen 100 Millionen auf das Flächenprogramm („Access“), 100 Millionen Euro auf die Anbindung bestehender Netze („Backhaul“) sowie 15 Millionen Euro auf die Innovationsförderung AT:net.

Mehr Innovation, Chancengerechtigkeit und Wettbewerbsfähigkeit

Auch Philip Kucher, SPÖ-Bereichssprecher für Forschung, Innovation und Technologie, zeigte sich sehr erfreut über das Vorhaben. „Vom Breitbandausbau als wichtige Zukunftsinvestition profitieren die Menschen genauso wie die Regionen und die Wirtschaft. Egal, ob man in der Stadt lebt oder auf dem Land, bis 2020 werden alle Menschen in Österreich Zugang zu leistbaren Hochleistungsinternet haben“, sagte Kucher. Die Regionen und der ländliche Raum werden modernisiert und der Wirtschaftsstandort, die Unternehmen und die Konjunktur gestärkt.

SERVICE: Mehr Informationen gibt es auf der Homepage des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie