Vereinte Nationen, Nachhaltigkeit, Weltumwelttag

Weltumwelttag: Nachhaltig produzieren und konsumieren

Anlässlich des Weltumwelttages fordert SPÖ-Abgeordnete Petra Bayr internationale Standards für sozial und ökologisch nachhaltige Produktions- und Konsummuster.

„Wie in Österreich produziert  und konsumiert wird, hat weltweite Auswirkungen“, stellt Petra Bayer, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, fest. Bei der jährlich stattfinden UN-Generalversammlung im September werden die Nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) beschlossen. „Dieses politische Statement für nachhaltige Produktionsmuster ist wichtig, jedoch darf es dabei nicht bleiben“, so Bayer. Um die Einhaltung sozialer und ökologischer Standards sicherzustellen, erfordert es rechtlich verbindliche Rahmenbedingungen. Diese müssen international gültig sein, um der Umweltzerstörung entgegenzuwirken, fordert die Abgeordnete. Der Zusammenhang zwischen sozialer und ökologischer Entwicklung zeigt sich am Beispiel Thunfisch. „Zum einen droht durch übermäßigen Thunfischkonsum Überfischung, was die Meere aus dem Gleichgewicht bringt. Zum anderen wurde festgestellt, dass in manchen Fabriken unter menschenunwürdigen Bedingungen gearbeitet wird“, erläutert Bayer.

5. Juni – Tag der Umwelt

Am 5. Juni 1972, dem Eröffnungstag der ersten Weltumweltkonferenz in Stockholm, wurde der Weltumwelttag offiziell vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen ausgerufen. Seitdem beteiligen sich weltweit jährlich rund 150 Staaten an diesem Aktionstag. Es soll das Bewusstsein für Umweltprobleme geschärft sowie auf die Gefahren der Klimaveränderung und auf die Notwendigkeit des Klimaschutzes hingewiesen werden. Das diesjährige Motto lautet: „Sieben Milliarden Träume. Ein Planet. Konsumiert mit Vorsicht.“ Etwa 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel werden nach Angaben der Vereinten Nationen jedes Jahr auf der Erde verschwendet. Zugleich leidet jeder siebte Mensch an Hunger.