Gegen das Schlechtreden des österreichischen Wirtschaftsstandorts auf dem Rücken der Arbeitnehmer!

Wirtschaftskammer und Industriellenvertreter behaupten unablässig, es sei um die Exportwirtschaft schlecht bestellt: Die exportorientierten Unternehmen in Österreich hätten sehr schwere Bedingungen und die Hauptgrund dafür seien die hohen Lohnkosten und das unflexible Arbeitsrecht.

Eine deutsche Studie des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung hat österreichische Exportbetriebe im Hochlohnsegment untersucht. Gefragt wurden Manager mittelständischer österreichischer Industriebetriebe aus dem Technologiesegment.

Die Studie widerlegt die Argumentation der Lohnkosten von WKO und IV.

Wesentliche Faktoren im internationalen Wettbewerb:

  • 41% Qualität, Technologie & Innovation
  • 31% Tempo, Flexibilität und Service
  • 15% Nischenmärkte (wenig Konkurrenz)
  • 12% Preis (darin ist der Lohnanteil)

Die  Themen Ausbildung, Forschung und Infrastruktur ein wesentlicher Hebel für eine erfolgreiche Exportwirtschaft.