Kampagne: „Die stärkste Kraft: Zusammenhalt.“

SPÖ-Vorsitzender, Bundeskanzler Werner Faymann präsentierte gemeinsam mit dem FSG-Vorsitzenden Wolfgang Katzian die SPÖ-Kampagne „Die stärkste Kraft: Zusammenhalt.“ Österreichweit werden 500 Kampagnen-Plakate affichiert.

Die Erfolgsgeschichte Österreichs ist eine des Zusammenhalts. „Das hat sich schon beim Wiederaufbau Österreichs nach dem Zweiten Weltkrieg gezeigt, wo man auf das gesetzt hat, was eine Gesellschaft verbindet. Der Bogen des Zusammenhalts spannt sich von der Finanzierung der Spitäler und des Gesundheitssystems, der Pensionen und der sozialen Systeme – die deshalb in Österreich so stark sind, weil man sich immer für den Zusammenhalt und nicht für ein Auseinanderdividieren entschieden hat –, bis hin zum Zusammenhalt und Frieden in Europa.“

Faymann wies darauf hin, dass es sich bei der Regierung um eine Koalition verschiedener Parteien handelt, die verschiedene Ansichten vertreten – auch in der Sozialpolitik. „Trotz aller Unterschiede zweier Parteien gilt es, als Koalitionspartner zu gemeinsamen Lösungen zu finden. Gemessen werden diese für uns jedenfalls an der Sozialverträglichkeit“, betonte Faymann. „Wir treten für eine faire Gesellschaft ein. Wenn man die sozialen Absicherungen und die sozialen Netze zerstören will, werden wir dagegen auftreten“, sagte Faymann.

Katzian: Wer Arbeitslosigkeit und Armut bekämpfen will, mit dem sind wir auf einer Seite

Katzian betonte, wenn es in einer Gesellschaft Befürchtungen gebe, dass Arbeitsplatz oder Lebensstandard gefährdet sind, könne es keinesfalls die Antwort der Politik und der Gewerkschaften sein, diese Ängste zu schüren. „Sondern es geht darum, diese Ängste zu nehmen. Und das kann man dann, wenn es ein gutes System der sozialen Sicherheit gibt. Das kann man noch weiter entwickeln. Nicht aber darf man die Angstmacher bedienen, indem man die sozialen Systeme in Frage stellt.“

Denn die Folge wäre Verunsicherung und schlussendlich würde „den Rattenfängern gefolgt, die ganz andere Ziele verfolgen als den sozialen Zusammenhalt“. Katzian resümierte: „Wer den sozialen Zusammenhalt und die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit zum Ziel hat, mit dem sind wir auf einer Seite. Wer aber die Arbeitslosen und die Armen bekämpft, mit dem sind wir nicht auf einer Seite.“