Zu Besuch in Kärnten: SPÖ-Klubobmann Schieder auf Bundesländertour

Gemeinsam mit dem Kärntner Abgeordneten und SPÖ-Technologiesprecher Philip Kucher war Schieder zwei Tage lang in Kärnten unterwegs, um Fragen von Stadtentwicklung, ländlicher Infrastruktur und nachhaltigem Tourismus zu erörtern.

Die sitzungsfreie Zeit im Parlament nimmt SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder auch dieses Jahr zum Anlass, um den Austausch von Ideen und Konzepten mit den österreichischen Regionen voranzutreiben. Zum Auftakt fand ein Treffen mit Landeshauptmann Peter Kaiser und den SPÖ-Landtagsabgeordneten in Klagenfurt statt. Beim anschließenden Marktbesuch stand das Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern im Mittelpunkt. „Politik findet nicht abgeschottet im Parlament statt, sie muss offen sein für die Anliegen und Ideen der Menschen. Die Besuche in den Regionen sind wichtig für die inhaltliche Nachdenkarbeit unseres Parlamentsklubs“, so Klubobmann Schieder.

Grundversorgung in öffentlicher Hand

Anschließend waren Schieder und Kucher zu einem Arbeitstreffen ins Büro von Klagenfurts Bürgermeisterin Marie-Luise Mathiaschitz geladen. Schieder, Kucher und Mathiaschitz erörterten die Herausforderungen, die sich speziell für kleine Städte im Bereich der öffentlichen Infrastruktur und Stadtentwicklung stellen. Einig war man sich, dass die Güter der Grundversorgung in der öffentlichen Hand am besten aufgehoben sind. „Die gesicherte Versorgung der Bevölkerung muss im Bereich der Daseinsvorsorge in jedem Fall vor der Gewinnmaximierung stehen“, erklärt Kucher am Rande des Treffens.

Naturschonender Tourismus

In Mallnitz zeigte der Mallnitzer Bürgermeister und SPÖ-Bundesrat Günther Novak, wie sich ein ehemals eleganter Ski-Ort angesichts rückläufiger Besucherzahlen auf sanften Sommer- wie Wintertourismus umgestellt hat. „In Mallnitz kann man sehen, wie man mit ökologisch und  wirtschaftlich nachhaltigen Antworten aus der Krise herausfinden kann. Touristen kommen und Arbeitsplätze bleiben, gerade weil die Natur geschont wird“, betont Schieder, der auch Vorsitzender der Naturfreunde Österreich ist.

Kleinstadt als Kunstzentrum

Wie es auch kleinen Städten fernab urbaner Zentren gelingen kann, ein namhafter Ort für Kunst und Kultur zu werden, konnte SPÖ-Klubobmann Schieder zum Abschluss in Gmünd erfahren. Vizebürgermeisterin Heidemarie Penker und SPÖ-Stadtrat Philipp Schober führten die Abgeordneten durch die Ausstellung „Dürer in Gmünd“, bei der es gelungen ist, bedeutende Originalwerke Albrecht Dürers in die kleine Stadt am Südrand des Alpenhauptkammes zu bringen.