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„Das Rote Telefon“: Hilfe bei Sorgen des täglichen Lebens

Ab 2016 bieten SPÖ-VertrauensanwältInnen auf Bezirks- und Gemeindeebne telefonisch Rat und Hilfe bei den Ängsten und Sorgen des täglichen Lebens – von Fragen des Wohnens bis hin zur Schule. Denn viele kennen die Möglichkeiten, die ihnen zur Verfügung stehen, gar nicht. „Das Rote Telefon“ hilft.

Sozialdemokratische FunktionärInnen und MandatarInnen in den Bundesländern, Gemeinden oder Ortsorganisationen sind tagtäglich mit Menschen in Notsituationen, die nicht wissen, wie sie zu ihrem Recht kommen können, konfrontiert. Viele Menschen haben Ängste und fragen sich, wie sie ihren Kindern die bestmögliche Schulbildung ermöglichen oder eine leistbare Wohnung finden können.

Um Ängsten wie diesen zu begegnen, hat die SPÖ ein neues Angebot geschaffen: „Das Rote Telefon“, das SPÖ-Bundesgeschäftsführer Gerhard Schmid und SPÖ-Kommunikationschef Matthias Euler-Rolle jetzt präsentiert haben. Das „Rote Telefon“ ist für Euler-Rolle eine „Schnittstelle in der Kommunikation zwischen uns und der Bevölkerung“ und, so Schmid, „Synonym für wichtige Gespräche und die Vermittlung dringender Anliegen“.

Die Aufgaben der VertrauensanwältInnen: Beraten, helfen, zuhören

„Die VertrauensanwältInnen werden beraten, bei der Kontaktaufnahme mit sozialen Institutionen oder nichtstaatlichen Einrichtungen helfen – oder einfach nur da sein, wenn Menschen jemanden zum Zuhören brauchen“, sagt Euler-Rolle. Für Schmid wird „Das Rote Telefon“ erste Anlaufstelle sein, die beispielsweise darüber informiert, wie jemand zu seinem Recht kommt, wenn etwas im Spital schiefgelaufen ist, wo in Tirol eine Schuldnerberatung ist oder wie jemand in der Steiermark Wohnbeihilfe beantragen kann. Der lokale Bezug spielt dabei eine besonders wichtige Rolle.

Ausbildung zur Vertrauensanwältin, zum -anwalt im Renner-Institut

Ab heute sind FunktionärInnen und MitarbeiterInnen auf Orts-, Bezirks- und Bundesländerebene dazu eingeladen, eine Ausbildung als Vertrauensanwältin oder -anwalt im Renner-Institut zu absolvieren und diese Aufgabe ab 2016 in ihrer Organisation wahrzunehmen. Es stehen bereits viele ReferentInnen und AusbildnerInnen zur Verfügung, zum Beispiel wird Volkshilfe-Geschäftsführer Erich Fenninger über Armut in Österreich informieren. Des Weiteren werden Trainings in der Gesprächsführung mit Menschen in schwierigen Lebenslagen angeboten und über Anlaufstellen staatlicher und nichtstaatlicher Organisationen informiert. Die Lehrgänge starten in den kommenden Wochen.

SERVICE:
Hier sind die Sujets zum „Roten Telefon“ zu finden. Hier die Fotos der Pressekonferenz, bei der Schmid und Euler-Rolle „Das Rote Telefon“ präsentierten.