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Bildung: Für mehr Schulautonomie, schlankere Bürokratie und Fokus auf Inhalte

Die SPÖ macht weiter Druck bei der Bildungsreform: SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder fordert mehr Autonomie für die einzelnen Schulen, eine schlankere Bürokratie und den Fokus auf Bildungsinhalte statt Kompetenzstreitereien.

Mitte November sollen die Ergebnisse der Bildungsreform-Kommission der Regierung vorliegen. Dabei muss es um Inhalte und einen ganzheitlichen Bildungsansatz gehen und nicht darum, „wer den Lohnzettel ausstellt – dem Lieblingsthema mancher Landeshauptleute“, sagt SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder.  Ziel muss es sein, den Jugendlichen eine möglichst umfassende Menschenbildung zukommen zu lassen.

Wichtig ist aus Sicht des SPÖ-Klubobmannes, dass die Schulstandorte mehr Autonomie bekommen – inhaltlich, organisatorisch und personell. Mit größerem Gestaltungsspielraum können die einzelnen Schulen dann selbst Schwerpunkte zu setzen – etwa für Sprachen, IT oder Naturwissenschaften. Wichtig ist, dass das nicht nur von den Schulleitern bestimmt wird, sondern auch SchülerInnen und Eltern eingebunden sind.

Auch organisatorisch sollten die Schulen mehr selbst entscheiden können – etwa bei den Beginnzeiten oder der Regelung der autonomen Schultage. Und schließlich brauchen die Schulen auch mehr personelle Autonomie.

Ein besonderes Anliegen ist der SPÖ außerdem der Ausbau der Ganztagsschulen in verschränkter Form, also Schulen, wo sich Unterricht, Erholung, Bewegung und Hausübungs- bzw. Förderstunden sinnvoll abwechseln.