Schienenausbau: Mehr Mobilität und sichere Arbeitsplätze

14,59 Milliarden fließen 2016-2021 in den Ausbau der Schiene. „Gut ausgebauter öffentlicher Verkehr ist eine Grundvoraussetzung für die Mobilität der Menschen", außerdem „schaffen und sichern wir tausende Arbeitsplätze", so Infrastrukturminister Alois Stöger.

Der Ministerrat hat den ÖBB-Rahmenplan 2016-2021 verabschiedet. Dieser ist eine „wichtige Weichenstellung“, betont Stöger. Der Ausbau der Schiene sorgt für Mobilität, „schafft individuelle Freiheit und ermöglicht Chancengerechtigkeit in einer Gesellschaft“, so Stöger. Außerdem ist effizienter Schienenverkehr ein wesentlicher Faktor für den österreichischen Wirtschaftsstandort. Mit Investitionen von jährlich rund 2 Milliarden Euro in die Bahninfrastruktur werden tausende Arbeitsplätze geschaffen und gesichert.

Auf dem Weg zum Zielnetz

Der Rahmenplan verfolgt das Ziel, das bisherige Bauprogramm einschließlich der großen Achsen fortzuführen. Die Umsetzungsschwerpunkte liegen demnach in der Errichtung der Südbahn, dem Bau des Brennerbasistunnels und der Fertigstellung des viergleisigen Ausbaus der Weststrecke zwischen Wien und Wels. „Mit diesen großen Zukunftsinvestitionen erreichen wir in den nächsten sechs Jahren große Fortschritte auf unserem Weg zum österreichischen Zielnetz 2025+ und in Hinblick auf die schrittweise Einführung des österreichischen Taktfahrplans im Personenverkehr", erläutert der Verkehrsminister.

Neue Projekte

Ebenfalls im Rahmenplan festgehalten sind die Neubauprojekte Ausbau Marchegger Ast und Schleife Ebenfurth, die Verbindungsbahn von Wien Hütteldorf nach Wien Meidling, die Strecke von Kufstein zum Knoten Radfeld sowie das länderübergreifende Projekt FLACH. Darüber hinaus sollen zahlreiche Bahnhöfe modernisiert und barrierefrei gestaltet, die Qualität des Bestandsnetzes weiter verbessert und vier große Güterterminals erweitert bzw. neu gebaut werden.