SPÖ zu Terror in Paris: Vollste Solidarität mit Frankreich

Die österreichische Sozialdemokratie trauert mit den Angehörigen der Opfer der grausamen Terroranschläge in Paris. Bundeskanzler Werner Faymann: „Die internationale Gemeinschaft muss jetzt zusammenstehen, gemeinsam gegen den Terror. Wir werden unsere Werte, Freiheit und Demokratie, gemeinsam verteidigen.“

Kanzler Faymann meldete sich kurz nach Bekanntwerden der Anschläge zu Wort: „Unser tiefstes Mitgefühl gilt den Opfern und deren Angehörigen“, so Bundeskanzler Faymann. „In diesen schweren Stunden stehen wir ganz nahe an der Seite Frankreichs. Tief erschüttert sehen wir, dass der Terror zugeschlagen hat. Das betrifft uns alle. Diese Morde zeigen, dass wir gemeinsam agieren müssen, um diesen Terror konsequent und auf allen Ebenen zu bekämpfen“, betont der Bundeskanzler.

„Wir werden unsere Werte, Freiheit und Demokratie, gemeinsam verteidigen. Wir werden stärker sein im konsequenten Kampf gegen den Terrorismus. In enger Abstimmung wird die Welt und dieses Europa in Zusammenarbeit mit Frankreich beweisen, dass sie zusammenhält, wenn es darauf ankommt“, sagt Faymann.
 
Bures: Angriffe auf Demokratie, Freiheit und Stabilität

Entsetzt ist Nationalratspräsidentin Doris Bures über die neuerlichen Terrorangriffe in Paris: „Das Ausmaß von Gewalt und Hass, das in diesen niederträchtigen und feigen Terrorakten zum Ausdruck kommt, macht fassungslos.“ Die Nationalratspräsidentin drückt namens des österreichischen Parlaments ihre große Anteilnahme und Solidarität gegenüber der französischen Bevölkerung, den Opfern und deren Familien aus. Fest steht für Bures: „Es sind Angriffe auf Demokratie, Freiheit und Stabilität, denen Europa geschlossen und solidarisch entgegentreten wird.“ Alle drei Fahnen am Parlamentsgebäude sind auf Halbmast gesetzt.

Schmid: Europa muss noch näher zusammenrücken

SPÖ-Bundesgeschäftsführer Gerhard Schmid ist zutiefst schockiert über die Terroranschläge in Paris in der vergangenen Nacht: „Meine Gedanken sind bei den Angehörigen, den Freunden und Familien der Opfer dieser grausamen Anschläge.“ Für den SPÖ-Bundesgeschäftsführer ist klar: „Europa muss jetzt noch näher zusammenrücken. Wir dürfen nicht zulassen, dass unsere Grundwerte, die Basis unseres Zusammenlebens, zerstört werden. Vielmehr müssen wir gemeinsam dafür eintreten, dass Freiheit, Demokratie, Vielfalt und Toleranz in unserer Gesellschaft noch viel stärker gelebt werden und zeigen: Wir lassen uns von Terror, Hass und Gewalt nicht unterkriegen. Dafür ist kein Platz in unserer Gesellschaft.“ Die Antwort auf die gestrigen Terroranschläge kann nur „mehr Menschlichkeit und mehr Zusammenhalt“ lauten. „Frankreich kann sich unserer vollsten Solidarität gewiss sein.“

Schieder: So viel Gewalt macht fassungslos, wütend und betroffen

SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder ist angesichts der Terroranschläge „fassungslos, wütend und betroffen. Terror dieser Art zerreißt Familien, raubt FreundInnen und verbreitet Angst und Hass. In Gedanken sind wir bei den Opfern dieser Anschläge, bei ihren Angehörigen und bei jenen, die noch um ihre Lieben bangen. Gleichzeitig müssen wir dem Terror unsere demokratischen Werte entgegensetzen und diese verteidigen.“
„Ich hoffe, die französische Gesellschaft lässt sich durch diese Gewalt nicht spalten und verliert nicht an ihrer Weltoffenheit, denn dann hätten die Täter ihr Ziel erreicht. Ganz Europa steht solidarisch an der Seite Frankreichs. Wo auch immer die Freiheitsrechte der aufgeklärten Gesellschaft bedroht sind, kann die Antwort nur solidarisches Zusammenstehen und gemeinsames Auftreten gegen Intoleranz sein“, sagt Schieder.

Bei den Anschlägen wurden gestern Abend in Paris mindestens 120 Menschen getötet. Die Täter griffen fast zeitgleich an mindestens sechs verschiedenen Orten an und verübten teilweise Selbstmordanschläge.