Unterstützung, Zielpunkt

Volle Unterstützung für „Zielpunkt“-MitarbeiterInnen

Angesichts der „Zielpunkt“-Insolvenz wird die SPÖ-geführte Regierung „alle Möglichkeiten ausschöpfen, den MitarbeiterInnen in dieser schwierigen Situation zu helfen“, sagte Bundeskanzler Werner Faymann.

Wer rasch hilft, hilft doppelt – dieses Motto gilt auch hinsichtlich der Insolvenz der Lebensmittelkette „Zielpunkt“. Eine Insolvenz, die die rund 2.700 MitarbeiterInnen wie der sprichwörtliche Blitz getroffen hat. Um die MitarbeiterInnen zu unterstützen, gab es vor kurzem ein Arbeitsgespräch bei Kanzler Faymann, an dem die „Zielpunkt“-BetriebsrätInnen gemeinsam mit Sozialminister Rudolf Hundstorfer teilgenommen haben. Der Kanzler betonte nach diesem Treffen, dass „es noch viele offene Fragen gibt, von denen viele durch Masseverwalter und Gericht zu klären sind“.

Der Sozialminister hat schnell reagiert. Konkret damit, dass „der Insolvenzentgeltfonds sehr rasch die Aufgabe der Auszahlung der Gehälter übernehmen wird“. Bis dahin soll außerdem „dank einer Kooperation mit vier großen Banken den MitarbeiterInnen das Kontoüberziehen zins- und spensenfrei ermöglicht werden“, sagte Faymann. Bei jenen Lehrlingen, die nicht übernommen werden, könnten beispielsweise die überbetrieblichen Lehrwerkstätten einspringen. Sozialminister Rudolf Hundstorfer betonte, dass in allen vier Bundesländern, in denen „Zielpunkt“ Filialen hat, Arbeitsstiftungen für das „Zielpunkt“-Personal zur Verfügung stehen.

Konkrete Hilfe

Hier ein Überblick über jene Punkte, die in Sachen „Zielpunkt“ laufen und schon erreicht werden konnten:

  • Die „Zielpunkt“-MitarbeiterInnen erhalten ihre offenen Gehälter und ihr Weihnachtsgeld!
  • Falls es zu einer verspäteten Auszahlung kommt, ermöglichen die Banken eine kostenlose Kontoüberziehung.
  • Im Hintergrund laufen intensive Gespräche zur Übernahme der MitarbeiterInnen durch andere Handelsketten.
  • Volle Prüfung aller rechtlichen Möglichkeiten und Überprüfung der Insolvenz.