Bundespräsident Fischer gelobte Minister Doskozil, Klug und Stöger an

Bundespräsident Heinz Fischer hat heute auf Vorschlag von Bundeskanzler Werner Faymann Hans Peter Doskozil als Verteidigungsminister, Gerald Klug als Infrastrukturminister und Alois Stöger als Sozialminister angelobt.

Der Wechsel in der SPÖ-Regierungsriege ist erfolgt, weil sich der ehemalige Sozialminister Rudolf Hundstorfer dazu entschlossen hat, als Bundespräsident zu kandidieren und sein Amt zurückgelegt hat. Ihm galt auch der Dank Fischers: „Rudolf Hundstorfer hat sich dem Wohl der Republik gewidmet und viel zur Entwicklung des Sozialstaats beigetragen.“ Der Zeremonie wohnten Bundeskanzler Werner Faymann, Vizekanzler Mitterlehner und die Familien der angelobten Regierungsmitglieder bei. Der Bundespräsident gratulierte und wünschte Doskozil, Klug und Stöger, die ihren neuen Aufgaben mit Freude entgegensehen, alles Gute für die Ausübung ihrer Ämter.

Doskozil: Interessante und herausfordernde Aufgabe

Der neue Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil sagte nach der Angelobung, dass ihn „eine interessante und herausfordernde Aufgabe“ erwartet. „Das Bundesheer ist eine wesentliche Säule der österreichischen Sicherheitsarchitektur. Als solche sind wir – neben den militärischen Kernaufgaben – gefordert, ‎gemeinsam mit dem Innenministerium Positionen und Maßnahmen bei der Bewältigung der Flüchtlingssituation zu erarbeiten und umzusetzen“, betonte der Verteidigungsminister. Auch der Sport hat für Doskozil einen hohen Stellenwert: „Dem Sport kommt eine wichtige Bedeutung im Bereich der Gesundheitsvorsorge und in Zeiten wie diesen auch bei der Integration zu.“

Klug: Standort Österreich stärken

Infrastrukturminister Gerald Klug blickte nach der Angelobung auf seine Zeit als Verteidigungsminister zurück, eine Aufgabe, die er „mit großem Engagement und viel Leidenschaft“ erfüllt habe. Sein neues Ressort sei wichtig für den Industriestandort, im Vordergrund stünden jetzt etwa der rasche Ausbau beim Breitbandinternet und bereits eingeleitete Großbaumaßnahmen bei Schiene und Straße ins Ziel zu bringen. „Jeder Euro, der hier investiert wird, ist ein Euro, der den Standort Österreich stärkt“, betonte Klug.

Stöger: Schaffung von Arbeitsplätzen eine der wichtigsten Aufgaben

Sozialminister Stöger betonte, dass eine der wichtigsten Aufgaben die Schaffung von Arbeitsplätzen sei. „Da ist die gesamte Bundesregierung gefordert“, so Stöger. Auch in seiner bisherigen Zeit als Minister habe er diesen Aspekt ständig im Blick gehabt, etwa bei den großen Investitionspaketen im Infrastrukturministerium. Stöger über sein neues Amt: „Ich nehme diese Herausforderung mit Demut, aber auch mit Freude an.“