Abbau von Frauenbenachteiligung: Viel erreicht, einiges noch offen!

„Der internationale Frauentag ist ein Feiertag, aber auch ein Kampftag! Wir haben viel erreicht, worauf wir stolz sein können, aber einiges bleibt immer noch offen“, so SPÖ-Bundesrätin Ana Blatnik im Bundesrat im Zuge der Debatte über den Frauenbericht 2013/2014.

„Neben historisch wichtigen Erfolgen wie dem Erkämpfen des Frauenwahlrechts oder der Familienrechtsreform, wurde auch in letzter Zeit einiges erreicht, was die Situation der Frauen verbessert. So kann man zum Beispiel den Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen und von Ganztagsschulen, die Väterkarenz im öffentlichen Dienst oder größere Lohntransparenz durch verpflichtende Einkommensberichte als Beispiele nennen“, zeigt sich die SPÖ-Familiensprechin im Bundesrat, Inge Posch-Gruska, erfreut.

Für die beiden SPÖ-Bundesrätinnen ist jedoch klar, dass immer noch vieles offen bleibt und angegangen werden muss: „Wir brauchen die beste Bildung und Ausbildung, denn sie sind der Schlüssel zur Gleichstellung. Gleiche Chancen am Arbeitsmarkt, gleicher Lohn für gleiche Arbeit, Halbe-Halbe bei der Hausarbeit, mehr Frauen in Führungspositionen – das alles darf im Jahr 2016 keine Utopie mehr sein, sondern ist hoffentlich bald Wirklichkeit!“

Blatnik und Posch-Gruska plädierten dabei für einen noch größeren Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen, bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie, neue Arbeitszeitformen, Arbeitszeitverkürzung und positionieren sich gegen ein vorzeitiges Anheben des Frauenpensionsalters.